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Angeltour als Familienausflug

Forellensee Krogaspe Angeltour als Familienausflug

Viele Familien nutzen das Wochenende für Ausflüge. Wenn man die Familientour dann auch noch mit dem Hobby verbinden kann, und die Sonne scheint, kann es nur ein perfekter Tag werden. Am Forellensee in Krogaspe versuchten die ersten Angler bei bestem Wetter schon am frühen Sonntagmorgen ihr Glück.

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Frauen unter sich: Monika Hinz (Mitte) nahm ihre Töchter Katrin (links) und Jenny (rechts) mit an den Angelsee.

Quelle: Veronika Sawicki

Krogaspe. „Ich fand das ist eine gute Idee“, erzählt Fatma Yavuz. Sie angelt selbst zwar nicht, aber der Rest der Familie hatte große Lust darauf. Also beschlossen die Hamburger, den Tag mit Bekannten am Forellensee in Krogaspe zu verbringen. „Das ist super schön und ruhig hier“, findet die 60-Jährige. Sowohl die Autobahn als auch die vorbeifahrenden Züge seien kaum zu hören.

 Für Zohal Aslami ist es eine Premiere, denn sie hat vorher noch nie eine Angel in der Hand gehabt. Schwiegervater Aydin Selami zeigt ihr, wie man die Rute auswirft, und schon beißt etwas an. Zohal Aslami quiekt auf, weil der Fisch beim Rausholen so zappelt. „Anfängerglück“, kommentiert der Schwiegervater und hilft ihr dann lachend mit der glitschigen Forelle. „Mir tat der Fisch so leid, aber es macht echt Spaß“, schwärmt die 28-Jährige.

 Ein Stückchen weiter stehen drei Zelte nebeneinander. Davor hockt eine junge Frau und befreit einen Fisch vom Haken. „Ist zwar nicht meine Angel, aber meine Mutter holt gerade Brötchen“, sagt Jenny Jalowczarz aus Brokenlande, während sie den Fang begutachtet: Eine Forelle von guter Größe.

 Ebenfalls als Ausflug gedacht, nahm Mutter Monika Hinz ihre zwei Töchter sowie die angehende Schwiegertochter über Nacht mit zum Angeln – für alle vier ein großes Hobby. Den Angelsee in Krogaspe finden die Frauen gut, weil er schön groß und sauber sei. „Außerdem gibt der Betreiber Tipps, welchen Köder man wann nehmen sollte“, erzählt Jenny Jalowczarz begeistert.

 Im März hat Familie Buss das Anglerparadies bei Neumünster zwischen der A7 und der Bahnstrecke Hamburg-Flensburg übernommen. Den See gibt es bereits seit 43 Jahren. Er ist einer der ersten und größten Forellenseen in Norddeutschland. Rund 8,5 Hektar – an der tiefsten Stelle 20 Meter tief – sind befüllt mit Forelle, Karpfen, Hecht, Weißfisch, Zander und Aal.

 „Der See ist ein Selbstgänger“, erzählt Jan Buss. Großartige Änderungen habe er deshalb bisher nicht vorgenommen. Aber der 44-Jährige macht in sozialen Netzwerken auf bestimmte Aktionen wie 24-Stunden-Events aufmerksam, um noch mehr Angler anzulocken. „Das kommt gut an. Facebook ist heute ein Muss“, stellt der Inhaber fest.

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