23 ° / 11 ° Gewitter

Navigation:
Flintbeker hoffen auf neue Wege

Sparmöglichkeiten Flintbeker hoffen auf neue Wege

Von der 1,3 Millionen Euro teuren Sanierung der Gartenstraße in Flintbek hofft eine Bürgerinitiative, mit eigenen Vorschlägen bis zu 500000 Euro einsparen zu können. Ein Gutachter kam nun bereits zum Ergebnis, dass die Straße als Wohnstraße und nicht als Straße für Schwerlastverkehr eingestuft werden kann.

Voriger Artikel
Kita-Ausbau aufgeschoben
Nächster Artikel
„Noch brauchen wir keine Notquartiere“

Hoffen auf eine positive Entwicklung bei der Gartenstraßensanierung: Hans Heinrich Bodlak, Regine Schlegelberger-Erfurth, Norbert Rätzke und Dirk Hansohm.

Quelle: Beate König

Flintbek. Im September konnte die Gruppe dem hinzu gezogenen unabhängigen Gutachter, der ihre Spar-Ausbauvariante und die des Kieler Ingenieurbüros vergleichen soll, ihre Unterlagen im Gespräch mit Bürgermeister Olaf Plambeck und Bauamtsleiter Stefan Bettin persönlich überreichen.

 Was die Bürgerinitiative als Erfolg ihres bisherigen Einsatzes wertet: Derzeit werden in der Straße zehn Bodenproben gezogen, um die Qualität des vor knapp 40 Jahren verbauten Materials zu erkunden, sagte Norbert Rätzke von der BI. Das wurde beim ersten Kostenvoranschlag nicht ermittelt. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, ob die 1,50 Meter dicke Unterschicht aus Kies komplett erneuert oder in einer Mischung aus alt und neuem Material kostensparend aufgebaut werden kann.

 Der Gutachter kam bei einer ersten Betrachtung der Sanierungspläne zum Schluss, dass die Straße als Wohnstraße, und nicht wie bislang als Straße, die eine Belastung mit Schwerlastverkehr und 400 Bussen pro Stunde verkraften muss, klassifiziert wird. Damit verringern sich die geschätzten Sanierungskosten um 20 Prozent. Der Straßenaufbau, Deck- und Tragschicht müssen weniger massiv sein.

 Die BI hofft, dass der Gutachter ihre Sparvorschläge wie den Wiedereinbau von altem, vor Ort geschreddertem Asphalt in die Schotterschicht und eine eingeschränkte Sanierung von Bürgersteig und Parkstreifen befürwortet. Das BI-Gesamtpaket könnte bis zu 500000 Euro sparen.

 Was sich Norbert Rätzke nach den Erfahrungen der Gartenstraßen-Anwohner von der Verwaltung wünscht: Ein digital geführtes Straßeninstandhaltungstagebuch für ganz Flintbek, in dem Fahrbahn, Bürgersteig- und Parkstreifenreparaturen festgehalten und voraussichtliche Sanierungsdaten programmiert sind. Verwaltung und Politik könnten damit unterstützt werden, frühzeitig Investitionsbedarf zu erkennen.

 Bau- und Wegeausschuss, 8. Oktober, 19.30, Sitzungssaal Heitmannskamp 2, Flintbek

Voriger Artikel
Nächster Artikel
THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3