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Entwurf begeistert nur den Ausschuss

Flintbek Entwurf begeistert nur den Ausschuss

Statt vier nur noch drei Gebäude mit jeweils maximal 750 Quadratmetern Grundfläche in Baufenstern von 1000 Quadratmetern Fläche, stellte Planer Oliver Kühle vom Ingenieurbüro B2K als neuesten Entwurf für die Bebauung der Apfelkoppel vor. Die Begeisterung bei den Anwohnern hält sich dennoch in Grenzen.

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Anwohner kämpfen um den Erhalt von Wald und Knicks am Baugebiet Apfelkoppel.

Quelle: Beate König

Flintbek. Flintbek. Statt vier nur noch drei Gebäude mit jeweils maximal 750 Quadratmetern Grundfläche in Baufenstern von 1000 Quadratmetern Fläche, stellte Planer Oliver Kühle vom Ingenieurbüro B2K als neuesten Entwurf für die Bebauung der Apfelkoppel vor.

 Eine Bürgerinitiative hatte sich seit Beginn der Planungen im März 2014 gegen eine zu hohe und zu raumgreifende Bebauung der von Wohnhäusern umgebenen Grünfläche stark gemacht. Kühle hatte den Abstand der Baufenster zu den Tulpenweggrundstücken auf 3,5 bis fünf Meter festgesetzt. Dazu kommt ein vier Meter breiter Streifen für Knickrandpflege, der Knickfuß ist drei Meter breit. Zwischen den mehrgeschossigen Häusern und dem Knick sind keine Schuppen erlaubt.

 Ein Großteil des Gehölzes auf der Westseite des Grundstücks, auf dessen Erhalt Anwohner und inzwischen auch alle Parteien Wert legen, könne bestehen bleiben, betonte Kühle. Der mit einer Straße überplante Knick am Spielplatz müsse nicht gerodet, sondern könne komplett verschoben werden.

 Wird das das Niveau des Erdgeschosses im B-Plan auf jetzigem Bodenniveau festgeschrieben, könne die maximale Bauhöhe auf 9,50 Metern begrenzt werden. Der Ausschuss entschied, einen Fußweg zwischen Parkplätzen und Gebäuden zu planen. Durch das Gehölz, das ein Landschaftsplaner begutachten soll, soll jedoch kein Weg angelegt, sondern lediglich der Trampelpfad erhalten und vom Wendehammer aus erschlossen werden.

 Die Bürgerinitiative konnte ihre Bedenken im Bauausschuss nur vorab in der Einwohnerfragestunde äußern. Sie schrieben mit und munitionierten sich für die Einwohnerversammlung am Montagabend auf. „In den ersten Planungen war von 45 Wohnungen die Rede, jetzt sind wir schon bei 55“, monierte Anwohner Thomas Kolodzik. „Der Investor will das Maximale aus dem Grundstück herausholen.“

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