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Kräftiger Wind verzögert den Windpark

Sicherheit: Arbeiten ruhen Kräftiger Wind verzögert den Windpark

Der stürmische Wind in den vergangenen Tagen hat die Bauarbeiten im Bürgerwindpark Schülp vorerst lahm gelegt. Seit vergangenem Dienstag ruhen die Arbeiten aus Sicherheitsgründen. Drei von vier Windmühlen stehen bereits, der Aufbau der vierten ist nun verzögert.

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Es war zu stürmisch in der vergangenen Woche: Die Bauarbeiten im Bürgerwindpark Schülp ruhen derzeit aus Sicherheitsgründen.

Quelle: Saric

Schülp/N. „Es gibt vorgeschriebene Windgeschwindigkeiten, bis zu denen gearbeitet werden kann“, erklärt Bauleiter Holger Gronau von der Sehestedter Planungsfirma Denker & Wulf. Ist ein bestimmter Messwert erreicht, so der Ingenieur, müssen Arbeiten abgebrochen werden, um die Sicherheit vor allem für die Mitarbeiter zu gewährleisten. „Es kommt dabei darauf an, was für ein Kran verwendet wird, in welcher Höhe gerade montiert wird und welches Bauteil gerade dran ist.“

 Bei Bauteilen wie einzelnen Turmsegmenten – die Schülper Anlagentürme bestehen aus fünf Segmenten – oder dem Maschinenhaus ganz oben auf Höhe des Rotors gelte: Bei einer Windgeschwindigkeit von zehn Meter pro Sekunde ist Schluss. Das entspreche in etwa einer Windstärke von fünf, so Gronau. „Dies sind im Verhältnis zum Rotor recht kleine, aber relativ schwere Teile“, begründet er. „Beim Rotor allerdings ist die Windangriffsfläche viel höher.“ Hier gelte ein Grenzwert von Windstärke drei, also eine Geschwindigkeit von sieben Meter pro Sekunde. Welche Windwerte in Schülp exakt gemessen worden seien, kann Gronau nicht sagen.

 Insgesamt werden die vier Windkraftanlagen 150 Meter hoch. „Schlussendlich entscheidet der Kranfahrer je nach dem, was und wo gerade montiert wird, ob er den Montagevorgang abbricht. Er trägt die Verantwortung. Das wird direkt vor Ort entschieden und auch die Windrichtung spielt dabei eine Rolle.“ Derzeit stünden die Arbeiten noch still. Die Windprognose für die kommenden Tage sehe ein wenig besser aus. Während einer Bauphase in Herbst und Winter seien ein paar Tage immer einkalkuliert. Diese Zwangspause sorge allerdings doch für ein wenig Verzug. „Jeder Tag, an dem nicht errichtet oder in Betrieb gegangen wird, ist schlecht.“ Wie die Arbeiten an der letzten Anlage nun voran gehen sei absolut wetterabhängig.

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