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Arbeiten auf der Zielgeraden

Rendsburger Tunnel Arbeiten auf der Zielgeraden

Seit 2011 wird der Tunnel unterm Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg saniert. In der Oströhre sind die Arbeiten auf der Zielgeraden. Zurzeit wird die Fahrbahn markiert. Dann folgen Umbauten an der Elektronik für die Verkehrslenkung, damit die Autos im kommenden Frühjahr wieder durch die Röhre rollen können.

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Bauleiter Frithjof Garrn (rechts) bespricht letzte Details mit Projektingenieur Oliver Poppe.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Die Dauerbaustelle ist für Autofahrer aus Rendsburg und dem Umland eine anhaltende Geduldsprobe. Sperrungen sowie Unfälle und Pannen sorgen regelmäßig für große Staus, in Spitzenzeiten quält sich der Verkehr jeweils auf zwei Spuren durch die Weströhre. Nach der Freigabe im Frühjahr seien für die Oströhre aber keine weiteren Maßnahmen vorgesehen, bis die Gesamtsanierung abgeschlossen sei, sagte Frithjof Garrn, Bauleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes. „Sämtliche Mechaniken müssen dann zu 100 Prozent laufen.“

 Besonders betroffen ist die Sicherheitstechnik. Höhenkontrollen, Kameras und Schildanlagen seien aufeinander abgestimmt, erläutert der Bauleiter. Gebe es ein Problem, springen diverse Mechanismen an, die die Sicherheit im Tunnel gewährleisten sollen. Das System müsse von den Informatikern noch fein abgestimmt werden.

 Bereits jetzt ragen auf der Nord- und Südseite des Tunnels Metallkonstrukte über die Fahrbahn. Auf ihnen sind elektronische Hinweistafeln, die automatisch Warnungen oder Tempo-Begrenzungen anzeigen sollen, angebracht. Noch sind sie nicht in Betrieb. Vier Anlagen sollen es später im Norden sein, sechs weitere im Süden. Die Fundamente seien schon gesetzt, sagt Garrn. Lediglich für den Aufbau der größten Schilderbrücken müsste die Fahrbahn nachts noch einmal gesperrt werden. Wann das soweit sei, stehe noch nicht fest.

 Die erste Planung für die Dauerbaustelle Kanaltunnel sah vor, dass die Sanierung Ende 2013 abgeschlossen sein sollte. Immer wieder musste das Datum korrigiert werden. Im Juni hieß es vom WSA, dass die Baustelle bis 2018 bestehen bleibe.

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