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Elac-Gebäude fallen 2017

Treffen zu Ortskernplanung Elac-Gebäude fallen 2017

Sechs Architekten-Teams aus Kiel, Hamburg und Berlin treten in den kommenden fünf Wochen gegeneinander an, um Kronshagens Ortskern neu planen. Am Freitag trafen sich alle Kontrahenten, um sich in einer öffentlichen Auftaktveranstaltung gemeinsam mit den Kronshagenern das Planungsgebiet anzuschauen.

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Sechs Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Landschafts- und Verkehrsplanern aus Hamburg, Kiel und Berlin nehmen sich der Ortskernplanung in Kronshagen an. Zeigen dürfen sie sich, ihre Namen müssen aber geheim bleiben, damit das anonyme Verfahren nicht gefährdet wird.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Auch wenn alle Büros öffentlich auftraten und viele der Besucher zumindest jene kannten, die öfter in der Umgebung tätig sind, ist es mit ihrer Identität, wie bei Rumpelstilzchen. Keiner darf den Namen nennen. Würden die Namen bekannt, wäre das ganze Verfahren gefährdet, warnte Michael Behrens vom Sanierungsträger, der Kieler Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung (GOS). „Das Verfahren ist anonym und muss es bis zum Ende bleiben.“ In diesem Zusammenhang sah Sabine Kling, Preisrichterin und Referatsleiterin für Städteförderung beim Land, auch die Beteiligung der Bürger kritisch. Bürgermeister Uwe Meister hatte sie initiiert, ein Novum in solchen Verfahren.

 Bevor sich die gut 60 Personen auf den Weg machten, um das Planungsgebiet kennenzulernen, musste Verfahrensmanager Volker Zahn erst einmal Fragen klären. Neben Formalien, wie die Größe der Pläne oder die Bauweise des Modells, ging es auch um das Bearbeitungshonorar. 20000 Euro sollten ursprünglich auf zehn Büros verteilt werden, da nur sechs antreten, wollen diese jetzt die Summe untereinander aufteilen. „Wenn sie das tun wollen, geht das nur mit ihrem Einverständnis“, sagte Zahn und wies darauf hin, dass die Restsumme eigentlich auf die Preisgelder verteilt werden würden. Alle Wettbewerber stimmten zu, wurden aber von Kling gebremst. Es sei in der Ausschreibung klar geregelt, dass jedes Büro nur 2000 Euro bekomme. Das soll jetzt rechtlich geprüft werden.

 Zahn zeigte das Wettbewerbsgebiet nördlich und südlich der Kieler Straße, in dem durch Abrissarbeiten, vor allem rund um das Rathaus und die Versorgungsbetriebe, Freiflächen geschaffen werden sollen. In wenigen Wochen fallen die ersten Häuser im Kathweg der Abrissbirne zum Opfer. Die Kieler Straße selbst ist als Landesstraße von den Planungen weitestgehend ausgenommen. Rad und Fußwege dürften angefasst werden, die Straße selbst nicht. Änderungen, wie die Einrichtung eines Kreisverkehrs an der Kieler Straße Ecke Kopperpahler Allee seien ausgeschlossen.

 Beim Rundgang erklärte Meister, dass die Elac-Gebäude frühestens 2017 abgerissen würden und leider auch die großen Kastanien auf dem Grundstück verschwinden müssten, da diese alt seien. In der Seilerei wird eine Wohnbebauung gewünscht, Platz könnte der Abriss der alten Sackfabrik schaffen. Die vorhandenen Grünflächen an der Ladenzeile sollten im Wesentlichen erhalten bleiben, erklärte Meister beim Rundgang den Teilnehmern.

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