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Die Schwebefähre steht wieder

Auf Osterrönfelder Seite Die Schwebefähre steht wieder

Wieder einmal ist die Schwebefähre in Rendsburg seit Sonntag ausgefallen. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) gab zunächst einen technischen Defekt als Ursache an. Eine erste Panne ließ sich noch in der Mittagszeit innerhalb einer Stunde beheben. Jetzt steht die Fähre seit Sonntag, 15.25 Uhr, erneut.

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Schwebefähre in Rendsburg fährt wieder

Zurzeit leider nicht in Bewegung: Die Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg/Osterrönfeld. Ein Techniker sei vor Ort und suche den Fehler, sagte WSA-Sprecher Matthias Visser am Sonntag gegen 17 Uhr. Seitdem steht die Fähre unbewegt auf der Osterrönfelder Seite. Das ist vor allem ein Problem für Osterrönfelder Schüler, die mit der Schwebefähre auf die Rendsburger Seite übersetzen, um weiterführende Schulen zu besuchen. Sie müssen nun auf den Fußgänger- und Radfahrertunnel bei Westerrönfeld ausweichen. Der Fußgängertunnel ist seit dem Wochenende nach WSA-Angaben uneingeschränkt nutzbar. Zuvor war der Fahrstuhl auf der Rendsburger Seite wochenlang ausgefallen.

Am Montagvormittag erklärte Visser, nach wie vor sei der Fehler an der Schwebefähre nicht gefunden. Der Techniker habe die Ursache am Vorabend in der Steuerung im Leitstand der Fähre gesucht, dort nicht entdeckt und die Suche ergebnislos abgebrochen.

Auf die Hochbrücke, wo ebenfalls ein Steuerungskasten für die Fähre installiert ist, habe der Mann nicht steigen können. Denn aus Sicherheitsgründen hätte ihn ein zweiter Mann begleiten müssen. Rufbereitschaft habe aber nur für den Techniker bestanden. Der Mann sei ein Mitarbeiter des WSA-Bauhofs in Rendsburg. Er sei mit der Technik der Fähre vertraut, sagte Visser. Daher sei ein Einsatz einer Privatfirma nicht in Betracht gekommen.

Hier finden Sie eine Webcam mit Blick auf den Kanal.

Die Panne am Sonntagmittag hatte einen anderen Grund, sagte Visser. Da sei die Schiebeschranke für Fußgänger wegen der niedrigen Temperaturen eingefroren gewesen. Weiterhin sei es glatt gewesen, und ein Mitarbeiter habe gestreut. Die Schwebefähre stand deswegen nach WSA-Angaben ab 12.30 Uhr etwa eine Stunde.

Noch im Sommer war die Schwebefähre umfassend modernisiert worden, eine Generalüberholung des Antriebs sollte durchgeführt werden. Danach fiel jedoch mehrfach ein Motor aus. Erst vor wenigen Tagen meinten Techniker, den Fehler gefunden zu haben: Ein Wackelkontakt in einem Stecker.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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Foto: Ebenfalls ein Opfer des Zahns der Zeit: Ein Wackelkontakt hatte Schwebefähre in Rendsburg mehrfach lahmgelegt.

Wer mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal kommen will, muss immer öfter warten. Der Grund sind technische Probleme. Die Fährflotte kämpft mit ihrer alternden Substanz. Gleich mehrfach waren die Schiffe in Landwehr, Rendsburg, Burg und Brunsbüttel in den vergangenen Wochen von Ausfällen betroffen.

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