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Vierbeiner übernahmen das beliebte Freibad

Aukrug Vierbeiner übernahmen das beliebte Freibad

Bekanntlich ist das Schwimmerbecken im Aukruger Freibad eigentlich den „Zweibeinern“ vorbehalten. Traditionell zum Abschluss der Badesaison hatten jetzt Hunde die Gelegenheit, in den Fluten herumzuplanschen.

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Was für ein Spaß: Zum Abschluss der Freibadsaison in Aukrug zeigten beim traditionellen Hundeschwimmen viele Vierbeine, dass sie vortreffliche Wasserratten sind.

Quelle: Karsten Leng

Aukrug. Als größte Wasserratte erwies sich beim Hundeschwimmen in Aukrug Golden Retriever „Alvin“. Der Rüde von Gemeindevertreter Lutz von der Geest ist Stammgast beim für die Hunde reservierten Saisonabschluss im Freibad. „Alvin“ drehte nicht nur eine Schwimmrunde nach der anderen, sondern animierte auch die übrigen vierbeinigen Badegäste zum Mitmachen. Hatte ein anderer Hund sein von Herrchen oder Frauchen ins Wasser geworfenes Spielzeug aus den Augen verloren, holte „Alvin“ es aus dem Becken und verdiente sich so ein Extra-Leckerli. Unterstützung bekam der „Rettungsschwimmer“ von Hundedame „Ethienne“ aus Neumünster. Nach anfänglichem Zögern und vorsichtigem Pfotennassmachen, schaffte es Frauchen Silke Leng schließlich ihrem Vierbeiner das Schwimmen schmackhaft zu machen. Elegant wie eine Kegelrobbe paddelte der Labradormix durch das Becken und löste "Alvin" als Ballretter gekonnt ab. Und da im Maul enorm viel Platz war, wurden gleich zwei Bälle aufgeschnappt und an den Beckenrand gebracht.

„Die Saison sei absolut sensationell verlaufen“, berichtete von der Geest, der auch zum Vorstand des Fördervereis des Freibads gehört. Verantwortlich sei dafür die Neuerung gewesen, dass erstmals zu dieser Saison dank eines Wärmeliefervertrags mit einer Biogasanlage das Wasser in dem Becken auf durchgehend wohlige 27 Grad erwärmt werden konnte. „Wir haben schon zum Start der Saison so viele Familienkarten wie noch nie verkauft“, berichtete der Gemeindevertreter. Die Eintrittspreise in der kommenden Saison würden voraussichtlich stabil bleiben und nicht erhöht werden, kündigte Lutz von der Geest an.

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