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Künftig 27 Grad Wassertemperatur

Schwimmbad Aukrug Künftig 27 Grad Wassertemperatur

Das Freibad Aukrug bietet in der kommenden Badesaison einen besonderen Service. Erstmals in der Geschichte wird das Wasser per Fernwärme auf wohlige Temperaturen gebracht. Die Gemeindevertretung segnete jetzt einen Vertrag über die erweiterte Lieferung von Wärme mit den Betreibern der Biogasanlage in der Nachbargemeinde Sarlhusen ab.

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Beim traditionellen Hundeschwimmen zum Ende der Badesaison des Freibads Aukrug dürfen sich die Vierbeiner in diesem Jahr dank des Fernwärmevertrags auf wohlig warme Fluten freuen.

Quelle: Karsten Leng

Aukrug. „Brrr, ist das Wasser kalt!“ Diese in der Vergangenheit häufig geäußerte Klage von vor Kälte zitternden Gästen des Aukruger Freibades wird, wenn Mitte Mai die Badesaison startet, der Vergangenheit angehören.

 Das Wasser in den Freibadbecken soll von Mai bis zum Ende der Saison durchgehend auf rund 27 Grad erwärmt werden. „Die finanziellen Konditionen, die uns die Betreiber der Biogasanlage angeboten haben, sind höchst attraktiv“, erläuterte Bürgermeister Nils Kuhnke die Abmachung, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Neben dem Bad sollen künftig auch das Gesundheitszentrum, das Amtsgebäude, der Bauhof und das Sportlerheim mit Fernwärme versorgt werden. „Alle der Gemeinde gehörenden Gebäude werden damit ab diesem Jahr regenerative Fernwärme für die Beheizung nutzen. Damit leistet Aukrug einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, zeigte sich Kuhnke zufrieden.

 Bereits seit 2011 sind die Kindertagesstätte, die Grundschule und die Sporthalle an das Fernwärmenetz der Biogasanlage Sarlhusen angeschlossen. Dafür wurde am Sportplatz ein Blockheizkraftwerk errichtet, das per Pipeline mit Biogas versorgt wird. „Wir haben diese jetzt von der Gemeinde beschlossene Erweiterung unseres Fernwärmeangebots schon seit mehreren Jahren geplant“, berichtete Landwirt und Geschäftsführer der Biogasanlage Timm Kracht. Eine Aufrüstung des Blockheizkraftwerks sei dafür nicht notwendig. „Wir haben bisher durchgehend einen Energieüberschuss produziert, der für die jetzt anstehende Erweiterung des Fernwärmenetzes ausreichend ist“, erklärte Kracht. Neun Hausbesitzer haben ebenfalls einen Liefervertrag unterzeichnet. Noch diese Woche würden die Aufträge für die Netzerweiterung vergeben, kündigte Timm Kracht an.

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