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Eine ernüchternde Kostenschätzung

Achterwehr Eine ernüchternde Kostenschätzung

Ein Ausbau des Amtsgebäudes in Achterwehr wird teuer. Architekten haben vier Bau-Varianten und diverse Kostenschätzungen vorgelegt. Eine Arbeitsgruppe soll nun zu einer Entscheidung kommen und den Weg vorgeben.

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Lösung im Bestand: Anstelle des zweiten Treppenaufgangs könnten Büros entstehen.

Quelle: Torsten Müller

Achterwehr. Wie teuer werden die Sanierung und Erweiterung des Amtsgebäudes in Achterwehr? Um über diese Frage mehr Klarheit zu bekommen, hatte der Amtsausschuss im Sommer ein Architektenbüro mit einer Kostenschätzung beauftragt. Das Ergebnis ist ernüchternd – eine Arbeitsgruppe soll nun Lösungsvorschläge erarbeiten.

Geld für Verwaltungsgebäude auszugeben, ist nie populär. Das mag ein Grund sein, warum das Thema seit geraumer Zeit diskutiert wird, aber noch nicht entschieden ist. Zudem stand in den vergangenen Monaten die Unterbringung von Flüchtlingen im Vordergrund. Auch dafür wurde weiteres Personal eingestellt, das im Amtsgebäude untergebracht werden muss. Zeitdruck entsteht aber nicht nur durch Raumnot, sondern auch durch den Kreis, der die Behebung der Brandschutzmängel anmahnt; weiterhin gibt es Mängel bei der Lagerung von Archivalien im Keller. Nur die Sanierung dieser beiden Problemfelder soll laut Schätzung rund 650000 Euro kosten.

Hinzu kämen die Kosten für die fünfte Erweiterung des 43 Jahren alten Gebäudes: Die Schaffung von vier Büros im Bestand durch die Beseitigung des zweiten Treppenaufgangs würde mit 276000 Euro zu Buche schlagen. Ein zweigeschossiger Anbau an der Südseite für neun Büros würde 900000 Euro kosten, ein eingeschossiger für sechs Büros 657000 Euro. Am teuersten wäre ein Anbau für 16 Büros auf der Nordseite: 1,4 Millionen Euro. Obwohl es noch gar kein Grundstück gibt, wurde auch einen Neubau mit 500 Quadratmetern Brutto-Fläche kalkuliert – Kosten: 5 Millionen Euro. Darin sind keine Ansätze für eine Klimatisierung und – je nach Standort – möglichen Lärmschutz enthalten.

Die Arbeitsgruppe, die aus Mitgliedern des Finanz- und Bauausschusses sowie der Architekten und der Verwaltung besteht, soll laut Amtsvorsteher Detlef Ufert (SPD) erstmals Anfang Februar tagen.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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