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Wärme mit Zwei-Kessel-Variante

Molfsee Wärme mit Zwei-Kessel-Variante

Wird die Debatte über eine neue Heizungsanlage im Bereich Stuthagen zu einer unendlichen Geschichte? Bei der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Dienstagabend wurde erneut lange diskutiert, bis sich die Mehrheit für die vorgeschlagene Zwei-Kessel-Variante aussprach.

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Der Bau- und Planungsausschuss diskutierte über eine neue Heizungsanlage für die Gebäude im Bereich Stuthagen.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. Seit 2013 wird nach einer Lösung für die marode Heizungsanlage gesucht, die den Bauhof, die Feuerwehr sowie den Kindergarten im Stuthagen versorgt, regelmäßig wurden Haushaltsmittel mit Sperrvermerken versehen eingestellt. „Schon damals mahnte der ehemalige Bürgermeister Roman Hoppe an, dass die Bauhofmitarbeiter im Kalten sitzen würden. Passiert ist bislang nichts“, erinnerte in dem Zusammenhang Ommo Brandt (CDU). Die ursprüngliche Idee, ein Blockheizkraft zu installieren, an denen sich die Anrainer anschließen können, wurde unter anderem wegen mangelnden Interesses fallen gelassen.

 Am Dienstagabend stellte Diplom-Ingenieur Stephan Lübbe von der Firma e3-plan seine Lösung vor: die Zwei-Kessel-Variante. „Alles andere ist unwirtschaftlich“, betonte der Experte in dem Zusammenhang. Er hatte Heizlastberechnungen gemacht, auch eine Kostenberechnung legte er vor. Dabei wurde deutlich: „Die Nutzungsprofile beider Heizungen sind minimal.“ Daher sei es wenig sinnvoll, eine Kombination beispielsweise mit Solarthermie anzugehen. „Ich bin die Spaßbremse, wenn ich mir ihre ursprünglichen Ideen ansehe, aber beide Anlagen werden nicht ausreichend genutzt“, erklärte Lübbe.

 Darüber ärgerte sich Jürgen Blucha (SPD). „Wir hatten ursprünglich andere Ideen und sind nicht zu Potte gekommen. Diese Chance, im Bereich Energie Verantwortung zu übernehmen, haben wir vertan. Da muss ich auch mir vorwerfen, mir nicht genügend Mühe gegeben zu haben.“ Das sah Cornelia Conrad (FDP) anders: „Wir haben Fachleute und Gutachter bestellt, wir sind auch in der Verantwortung, was Steuergelder angeht.“ Mit der Meinung war die FDP-Sprecherin nicht allein. Mit sechs Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen wurde dem Beschlussvorschlag der Verwaltung entsprochen.

 „Endgültig entscheidet das natürlich die Gemeindevertretung“, betonte der Vorsitzende Hans Cordts (CDU). Die geschätzten Kosten liegen bei circa 77000 Euro, Haushaltsmittel in Höhe von 67000 Euro stehen bereits zur Verfügung.

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Sorka Susann Eixmann
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