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Bilder vom vergangenen Nortorf

100 Jahre alte Stadtansichten Bilder vom vergangenen Nortorf

Rund 50 Besucher staunten am Freitagabend über historische Aufnahmen von der Stadt Nortorf, die jetzt in einer Ausstellung in der örtlichen Sparkasse als Abzüge zu sehen sind. In den kommenden vier Wochen können die Bilder ersteigert werden.

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Museumschef Lutz Bertram (links) zeigt eine historische Glasplattenkamera, mit der Aufnahmen wie das Teldec-Bild in der Hand von Klaus Pommrehn gemacht wurden.

Quelle: Sven Tietgen

Nortorf. Unter dem Titel „Kennen Sie Nortorf?“ zeigt die Ausstellung im Obergeschoss der Nortorfer Sparkassenfiliale 27 auf Bilderrahmen gezogene Stadtansichten, die zum Teil noch nie öffentlich zu sehen waren. Die klein- und großformatigen Bilder stammen meist von Aufnahmen, die zwischen 1910 und 1920 mit einer Glasplattenkamera gemacht wurden. Die in Papphüllen steckenden Negative vermachte die Nortorfer Familie Sauerberg vor einiger Zeit dem Museum. Dessen Leiter Lutz Bertram hatte dann mit dem Sparkassenfilialleiter Klaus Pommrehn die Idee, die Fotos zu vergrößern und in einer Ausstellung zu präsentieren.

 Das Bild mit dem Blick vom Turm der St. Martin-Kirche hinunter in Richtung Poststraße hat es Helmut Brünn besonders angetan. „Man kann links neben der Poststraße die Twiete erkennen, das kleine Sträßchen gibt es aber nicht mehr“, erzählte der Nortorfer. Die Bilder zeigen Straßenzüge wie den Holzkamp oder die Hohenwestedter Straße mit längst nicht mehr existenten Bauwerken – von der Schönwandtschen Mühle über den Glissmann-Speicher bis zu Wohnhäusern an der Niedernstraße. „Die Ausstellung beweist, dass wir auch Stadtgeschichte können“, erklärte Bertram bei der Ausstellungseröffnung am Wochenende. Klaus Pommrehn warb in seiner Begrüßung bei den Besuchern um Unterstützung der ehrenamtlichen Museumsarbeit. „Unser Nortorfer Museum hat finanziell viel vor der Brust“, erklärte Pommrehn und erinnerte an die erste Sparkassenausstellung zu Gunsten der Einrichtung im Jahr 2011, aus der der alljährliche Disco-Abend mit dem legendären Radiomoderator Wolf-Dieter Stubel entstand.

 Sämtliche Exponate kann man ersteigern. Dafür müssen Interessenten in den kommenden vier Wochen ihr Gebot in der Ausstellung abgeben. Die Mindestgebote zu den jeweiligen Bildern sind aufgelistet und beginnen bei 25 Euro. Am Ende der Ausstellung werden die Gebote geöffnet, der Meistbietende erhält den Zuschlag.

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