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Badeverbot für den Bordesholmer See

Algenproblem Badeverbot für den Bordesholmer See

Im See in Bordesholm ist seit Freitag Badeverbot: Algen färben das Wasser grün. Ob es sich dabei um die gefährlichen Blaualgen, die Hautreizungen, Übelkeit oder Erbrechen auslösen, handelt, ist noch unklar. Die nächste Wasserprobe wird am Montag entnommen.

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Der Bordesholmer See ist wegen Blaualgen gesperrt.

Quelle: Sven Detlefsen

Bordesholm. Das grünlich verfärbte Wasser deutete es bereits seit Tagen an: Am Freitag erließ das Ordnungsamt ein befristetes Badeverbot an der Freibadestelle an den Seeterrassen am Bordesholmer See. Noch ist aber nicht sicher, ob es sich um Grün- oder die gefährlichen Blaualgen handelt.

Am Donnerstag hätten sich an den Strand gespülte Algen zeitweise bläulich verfärbt, erfuhr unsere Zeitung vor Ort. Am Freitag sah das Wasser wieder klarer aus. Trotz des Verbots steigen Schwimmer in den See, vorzugsweise am Ende des Stegs in tieferes Wasser. Nach Angaben von Kreissprecher Martin Schmedje ist die nächste Wasserprobe am Montag, 1. August, vorgesehen. Nach deren Auswertung wird erneut entschieden. Im flachen Wasser der Badestelle plantschen gerne kleine Kinder.

Die Kreisverwaltung wies darauf hin, dass Blaualgen giftig sein können. Sie können Hautreizungen oder bei Verschlucken Übelkeit oder Erbrechen auflösen.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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Foto: Baden verboten: Es herrscht Blaualgenalarm im Wellsee in Kiel.

Dieser Anblick war einem Anwohner am Wellsee nicht geheuer: Auf einem etwa 50 Quadratmeter großen Bereich des Binnengewässers hatte sich ein intensiv grünblau schimmernder Schmierfilm gebildet, als hätte dort jemand literweise Farbe hineingekippt.

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