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Bahn streicht den ICE

Rendsburg Bahn streicht den ICE

Die Bahn streicht kommendes Jahr den direkten ICE über Rendsburg nach Berlin. Dann hält kein ICE mehr in der Stadt. Stattdessen kommen dänische „Gumminasen“. Kein schlechter Tausch, sagt der Fahrgastverband Pro Bahn.

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Den Vormittags-ICE nach Berlin gibt es ab dem nächsten Jahr nicht mehr.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Seit Jahren gibt es die ICE-Verbindung zwischen Dänemark und Berlin ohne Umsteigen, laut Fahrplan mit Halt in Rendsburg um 11.04 Uhr auf der Hinfahrt und um 14.47 Uhr auf der Rückfahrt, wegen Bauarbeiten gelten zurzeit andere Zeiten. Die Bahn stellt den ICE ab kommendem Jahr ein. Stattdessen halte in Rendsburg ein Intercity. Wer nach Berlin will, muss in Hamburg umsteigen.

 „Das ist eher ein Gewinn, denn ein Verlust“, sagt Karl-Peter Naumann, Sprecher von Pro Bahn. Der Neue sei ein dänischer dieselgetriebener Zug, bequemer und leiser als der heutige Diesel-ICE auf der Strecke nach Berlin. Und anders als der heutige ICE „ein sehr, sehr zuverlässiges Fahrzeug“. Der Däne heißt im Volksmund „Gumminase“ wegen seiner Wülste am Anfang und Ende. Schon heute halten solche Züge in Rendsburg. Die Fahrt nach Berlin sei künftig „kaum länger“, weil der Anschluss-ICE ab Hamburg elektrisch und damit schneller als mit Diesel fahre, erklärt Naumann.

 Weil vom kommenden Jahr an auch der von Mitte Juli bis Mitte August einmal täglich in jede Richtung fahrende ICE zwischen Flensburg und Hamburg eingestellt wird, hält künftig gar kein ICE mehr in Rendsburg. Ersatz sei ein Intercity, der das ganze Jahr über zwischen Aalborg und Hamburg pendele, sagt die Bahn. Neu sei daneben eine zweistündliche Intercity-Linie zwischen Aalborg und Flensburg mit Anschluss an einen Regionalexpress nach Hamburg, der in Rendsburg hält.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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