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Barrierefreies Hotel als zentrales Projekt

Rendsburgs Obereider Barrierefreies Hotel als zentrales Projekt

Am Dienstag stellte der bayrische Investor seine Pläne für das Gelände an der Obereider mit einem barrierefreien Hotel als zentralem Projekt dem Bauausschuss in Rendsburg vor. Dessen Mitglieder sprachen anschließend die Empfehlung aus, dass die Verwaltung Verhandlungen über einen Kaufvertrag aufnehmen soll.

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Stefan Blau stellt seine Pläne für die Obereider im Bauausschuss vor.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Je mehr ich mich mit dem Projekt beschäftigt habe, desto mehr wurde mir klar, dass eine Gesamtlösung für das ganze Gebiet erforderlich ist“, sagte Stefan Blau, Geschäftsführer des Investors Systema Immobilien, am Dienstag. Der Obereiderhafen soll ein Standort der „Innovation und Inklusion“ werden. Zentrales Projekt ist dabei ein Hotel. Daneben könne ein Gesundheitszentrum und ein Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen entstehen. Alle Bereiche sollen von einander profitieren.

 „Ohne das Hotel wird das Projekt nichts“, erläuterte Blau. Er habe schon Gespräche mit einer internationalen Hotelkette geführt, die er mit ins Boot geholt hat. Das neue Hotel soll eine Art Leuchtturm für die Region werden: „Eine Visitenkarte für die Stadt“. Blau erhofft sich Synergie-Effekte durch den angrenzenden Sportboothafen. Wichtigster Aspekt, den der Geschäftsführer bei dem Neubau sieht, ist die Barrierefreiheit. Es gebe deutschlandweit sehr wenig Angebote für barrierefreien Urlaub, erläuterte der Investor. Ein Hotel mit einem derartigen Schwerpunkt könne eine Vorreiterstellung einnehmen.

 Davon profitieren soll dann auch das Gesundheitszentrum, dass „auf keinen Fall ein weiteres Ärztehaus“ werden soll, meinte Blau. Es ginge um ein erweitertes Angebot durch beispielsweise eine Apotheke, einen Optiker oder Physiotherapeuten.

 Zusätzlich stellt er sich eine maritime Einkaufsmeile vor. Das rund 12500 Quadratmeter große Gebiet an der Obereider gehöre zur Innenstadt. Es solle keine Konkurrenz zu bereits vorhandenen Rendsburger Unternehmen sein, sondern „ein Magnet, der die vorhandenen Angebote ergänzt“, meinte der Investor.

 Auch einen Zeitplan hatte Stefan Blau präsent. So sollen die Verhandlungen im Herbst abgeschlossen sein und der Bau zum 1. Juli 2017 beginnen. Das Projekt soll dann bis Ende 2018 fertiggestellt sein.

 „Es ist schön, dass es konkreter wird“, sagte der Bauausschussvorsitzende Marc-Olaf Begemann (SPD). Bisher sei man nie in dieser Phase der Planung gewesen. Auch von den anderen Fraktionen kam ein klares Signal zur weiteren Zusammenarbeit. Der Ausschuss sprach der Verwaltung die Empfehlung aus, mit dem Investor einen Kaufvertrag auszuhandeln.

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