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Kanaltunnel wird erneut gesperrt

Bauarbeiten Kanaltunnel wird erneut gesperrt

Der Kanaltunnel in Rendsburg wird in der kommenden Woche wieder einmal für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt sein. Von Dienstag, 8. September, 21 Uhr, bis Mittwoch, 9. September, fünf Uhr, ist die Weströhre nicht befahrbar. Die Ostseite des Tunnels wird seit Mitte 2011 saniert.

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Der Kanaltunnel in Rensburg wird in der Nacht auf Mittwoch kommender Woche gesperrt. In der Weströhre, durch die der Verkehr zurzeit fließt, werden Versorgungs- und Steuerleitungen verlegt.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. „Versorgungs- und Steuerleitungen müssen unter der Straße verlegt werden“, gibt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Kiel (WSV) als Grund an. Die Oströhre sollte ursprünglich Ende 2013 fertig sein.

Eine Sperrung wie üblich am Wochenende kommt für die Behörde nicht in Betracht. „Aktuell findet die Norla statt, am Wochenende darauf das Ruderrennen auf dem Kanal. Wir wollen diesen Veranstaltungen aus dem Wege gehen“, begründete Martin Bröcker, WSV-Projektleiter für die Tunnelarbeiten, die Sperrung während der Woche. Aus Gründen des Bauablaufes in der Oströhre könnten die Verlegungsarbeiten zeitlich nicht verschoben werden. „Die Sperrung ist mit der Verkehrsaufsicht des Kreises abgesprochen.“

Hinweisschilder leiten die Verkehrsteilnehmer über die Rader Hochbrücke und die Fähren um. Die Schwebefähre ist am Dienstag bis 23 Uhr im Dienst und dann wieder ab fünf Uhr. Die Fähre Nobiskrug in Schacht-Audorf wird wegen der Tunnelsperrung den Pendelverkehr von 20 Uhr bis 24 Uhr verlängern, teilt Jörg Winkelmann von der WSV mit. Bis sechs Uhr verkehrt eine Fähre.

Die geplanten Versorgungs- und Steuerleitungen dienen der Sicherheit und der Verkehrsführung im Tunnelbereich. „Sie versorgen beispielsweise künftig die Verkehrszeichenbrücken, Signalmasten, Brandmeldeanlagen, Höhenkontrollen und Ventilatoren“, listet Bröcker auf. Die Sperrung wird zusätzlich für die üblichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten genutzt. Sand und Blätter hätten sich angesammelt, Radkappen und Seitenspiegel seien keine Seltenheit.

Kameras für die Verkehrsüberwachung und die Tunnelbeleuchtung sollen vom Schmutz gesäubert werden.

Zu den Sanierungsarbeiten in der Oströhre hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Mitte Juni eine Pressemitteilung herausgegeben. Danach soll diese Unterquerung des Kanals Mitte Februar freigegeben werden. „Daran hat sich aktuell nichts geändert“, teilt Bröcker mit. Zu den Knackpunkten würden die Regenwassersammelbecken, die sich jeweils am Beginn der Tunnelstrecke befinden, gehören. Diese Auffangbecken seien mit Brückenplatten abgedeckt, über die der Verkehr rollt. Sie würden auch der Standsicherheit der Tunnelwände dienen und müssen verstärkt werden.

Es werde auch noch an der betriebstechnischen Ausstattung gearbeitet. „Darunter ist die Installation der gesamten Anlagentechnik wie Kameras und Lichtsignale zu verstehen.“ Dazu gehöre auch die Sicherheitstechnik mit  Notrufsäulen und Verkehrsleitsystemen.

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