23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Richtig eng wird es ab Februar

Bordesholmer Bahnhof Richtig eng wird es ab Februar

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, mit Kinderwagen oder Fahrrädern, die auf den Fußgängertunnel am Bahnhof in Bordesholm angewiesen sind, ist es seit Dienstag mühsamer geworden, ins Zentrum oder zurück zu kommen. Mit dem Abbruch der Spundwände haben die Modernisierungsarbeiten begonnen.

Voriger Artikel
Wohnung brannte in Wasbek
Nächster Artikel
Gaspreise sinken

Seit Dienstag ist die Rampe zum Tunnel gesperrt. Fahrräder beispielsweise müssen von Hand hinunter oder hinauf getragen werden. Für Maxi, hier mit seinen Freunden Torge (Mitte) und Gero, ist das kein Problem gewesen. Aber Menschen mit Rollatoren schaffen das nicht.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Wegen der Bauarbneiten ist auf der Rathausseite der Zuweg zum Tunnel gesperrt – und das bleibt er auch die nächsten vier Monate. Die Treppe am Bahnsteig steht zunächst noch zur Verfügung. Richtig eng wird es dann im Februar, wenn auch die Treppe tageweise nicht genutzt werden darf und die Modernisierung des Zuwegs auf der anderen Tunnelseite beginnt.

 Viele Menschen waren am Dienstag von der Sperrung überrascht worden und standen im Tunnel oder oben bei Kloppenburg an den Absperrbaken. Diejenigen, die im Tunnel mit dem Rad vor der Absperrung standen, trugen es gelassen hoch oder auch vom Bahnhof runter. „Kein Problem“, sagte Schüler Maxi Illescher, der mit seinen Freunden Torge Nehls und Gero Kohrt vom Zentrum in Richtung Finnenhaussiedlung wollte, und nahm sein Rad auf der Treppe auf den Arm. Zuvor hatte eine ältere Frau aber Probleme. Ihr wurde das Gefährt aber von einer jüngeren Dame hoch getragen.

 Glück hatte auch eine Seniorin, die eigentlich mit ihrem Rollator von Wattenbek aus nur kurz ins Zentrum wollte, um Brot vom Bäcker zu holen. „Von der Sperrung wusste ich nicht. Und die Treppe ’rauf schaff ich damit nicht“, klagte sie. Auch ihr wurde geholfen, weil viel los war. Ein Mann trug ihre rollende Gehhilfe die Stufen nach oben. Sie selbst ging am Geländer langsam hoch.

 Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bietet die Gemeinde einen kostenlosen Shuttle-Service an, der an Werktagen vom Edeka-Markt um 9, 11, 13, 14 und 16 Uhr ins Zentrum fährt. Das Taxi hält dann direkt auf der anderen Seite vor dem Bahnhof. Von dort geht es um 9.15, 11.15, 13.15, 14.15 und 16.l5 Uhr wieder zurück. Bislang hat aber noch niemand diesen Service genutzt. Auch am Dienstagvormittag nicht, wie Taxifahrer Klaus Steffensen von der Firma Rohwer erzählte. Er denkt aber, dass bald mehr Fahrgäste kommen werden: „Das muss sich erst mal herumsprechen.“

 Auf der Großbaustelle geht es ab sofort richtig rund. Die Bauarbeiter begannen am Dienstag mit dem Abbruch der Spundwände zur Rampe. „Gut drei Wochen wird das dauern. Und es kann von 9 bis 18 Uhr richtig laut werden“, betonte der Ingenieur Andreas Scheer vom Büro Levsen. Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen appellierte an alle Fußgänger, an der Absperrung nicht weiter auf der schmalen Straße zu laufen, sondern auf den Gehweg der anderen Straßenseite zu wechseln.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3