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Pflaster schon wieder aufgerissen

Bauausschuss Nortorf Pflaster schon wieder aufgerissen

Schon zwei Jahre nach der Modernisierung des Bahnhofsvorplatzes 2011 zeigte das neue Pflaster Risse. Damals verlängerte die Baufirma die Gewährleistung. Jetzt waren die Schäden wieder Thema im Bauausschuss in Nortorf. Auch über zwei Unterstellmöglichkeiten für E-Mobile wurde diskutiert.

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Pflastersteine und Betonfugen des 2011 modernisierten Bahnhofsvorplatzes reißen auf, sie sollen weiter beobachtet werden.

Quelle: Sven Janssen

Nortorf. Da häufig Busse über den Vorplatz fahren, hatte man 2011 beschlossen, die Fugen zwischen den neuen Pflastersteinen mit einem Spezialmörtel zu vergießen. Diese Fugen sind durch die Nutzung an vielen Stellen aufgerissen, und teilweise ziehen sich tiefe Risse auch durch die Pflastersteine.

 Bei einer Ortsbegehung im Oktober 2015, als die verlängerte Gewährleistung auslief, wurde nach Angaben der städtischen Verwaltung keine weitere Verschlechterung festgestellt. Das ausführende Unternehmen bot erneut an, die Gewährleistung um zwei Jahre zu verlängern, um die Entwicklng der Risse weiter zu beobachten. Außerdem wurde die Sanierung der Hauptrisse vorgeschlagen.

 Einstimmig wurde die Verlängerung der Gewährleistung vom Bauausschuss angenommen. Es wurde empfohlen, testweise einen Hauptriss zu sanieren, da die Sanierung auch optisch das Pflasterbild verändern wird. Über die anderen Risse soll im Anschluss entschieden werden.

 Nutzer von E-Mobilen haben am Bahnhof keine Abstellmöglichkeiten, um in andere Verkehrsmittel umzusteigen. Der Seniorenbeirat schlug deshalb das Aufstellen von Parkboxen vor, um die sogenannten E-Scooter sicher unterzubringen. 1000 Euro müssten laut eines Angebotes für eine solche Box investiert werden. „Diese Boxen sind keinesfalls geeignet“, sagte Vorsitzender Karsten Groth (CDU). Mit einer Höhe von 1,50 Metern und einer Breite von 1,20 Metern seien sie zu klein und auch nicht stabil genug. Gerade für bewegungseingeschränkte Menschen sei es nicht möglich, ihr Fahrzeug dort hineinzubekommen.

 Für ein alternative größere und stabilere Boxen, die direkt in den vorhandenen Fahrradunterstand eingebaut würden, müsste die Stadt rund 25000 Euro investieren. Zu teuer, wenn sie anschließend nicht genutzt werden, stellte man im Bauausschuss fest und schlug eine günstige Alternative vor: Für zwei E-Mobile soll im Fahrradunterstand ein Parkplatz geschaffen werden, um zu sehen, wie und ob dieser überhaupt angenommen wird.

 Die bestehenden Fahrradplätze würden in diesem Bereich verloren gehen. „Das ist kein Problem, weil der Fahrradständer nicht voll ausgelastet ist“, so Manfred Kohn (SPD).

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