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Theodor-Storm-Straße wird saniert

Bauausschuss Nortorf Theodor-Storm-Straße wird saniert

Einstimmig hat der Bauausschuss Nortorf die Sanierung der Theodor-Heuss-Straße empfohlen. Die Anlieger sollen mit rund 50 Prozent an der als Haupterschließungsstraße eingestuften Trasse beteiligt werden. Das ist von insgesamt 580000 Euro eine Summe von 290000 Euro. Die Straße wurde in den 1950er Jahren gebaut.

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2017 wird die Theodor-Storm-Straße saniert werden. Die Anlieger sollen an den Gesamtkosten mit rund 290
000 Euro beteiligt werden.

Quelle: Sven Janssen

Nortorf. Die Theodor-Storm-Straße in Nortorf soll 2017 komplett saniert werden, dafür sprach sich der Bauausschuss Anfang der Woche einstimmig aus. Mit rund 290000 Euro würden die Anlieger an den Gesamtkosten von rund 580000 Euro beteiligt werden. Im Rahmen der Sanierung wollen die Stadtwerke Nortorf auch Gas- und Wasserleitungen erneuern und die Kanalisation punktuell reparieren.

 Die Anlieger werden mit 40 Prozent der Kosten an den Fahrbahnarbeiten beteiligt und 60 Prozent müssen für die übrigen Straßeneinrichtungen, insbesondere den bei den Gehwegen bezahlt werden. Der Ausschuss hat die Straße als Haupterschließungsstraße eingestuft, da sie hauptsächlich Zubringerfunktion für die Friedrich-Hebbel-Straße und die Timm-Kröger-Straße habe. Wäre sie als Anliegerstraße eingestuft worden, hätten Grundstückseigentümer 75 Prozent der Sanierungskosten tragen müssen, das wären rund 440000 Euro gewesen.

 Die Theodor-Storm Straße wurde Mitte der 1950er Jahre gebaut. 1972 wurden die beiden Gehwege, die bislang nur mit Granitbordsteinen von der Fahrbahn abgegrenzt waren, nachträglich mit Platten befestigt. Auch die Versorgungsleitungen stammen aus der Zeit des Straßenbaus und wurden 1964 durch eine Stromleitung ergänzt.

 Die Planung und Bauleitung soll an die Bad Segerger Firma Gosch-Schreyer und Partner vergeben werden, die bereits im November vergangenen Jahres ein Angebot abgegeben hatten. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wollen die Stadtwerke auch die Versorgungsleitungen erneuern. In der Vergangenheit sei es vermehrt zu Wasserrohrbrüchen gekommen und auch die Gasleitungen seien stark korrodiert, teilten die Stadtwerke mit. Eine Kamerafahrt durch die Schutz- und Regenwasserkanäle hätte ergeben, dass nur vereinzelt Beschädigungen punktuell repariert werden müssten.

 Die Art und Weise der Sanierung ließ der Bauausschuss bewusst offen. „Das ist ein Thema, dass wir direkt mit den Anliegern besprechen wollen, damit sie Gelegenheit haben, ihre eigenen Vorstellungen einfließen zu lassen“, sagte Ausschussvorsitzender Karsten Groth (CDU).

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