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Kita-Neubau auf dem alten Ohms-Gelände?

Bauausschuss in Gettorf berät Kita-Neubau auf dem alten Ohms-Gelände?

„Bisher ist es bloß eine Idee“, sagt Bauausschussvorsitzender Marco Koch (CDU) zum Plan auf dem alten Ohms-Gelände in Gettorf eine Kindertagesstätte zu errichten. Fest steht hingegen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen für die Lütten in der Gemeinde groß ist (wie berichtetet). Koch: „Wir haben uns fraktionsübergreifend einmal zusammengesetzt, um nach Standorten für einen Kita-Neubau zu suchen.“

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Aldi verkaufte hier seine Waren: Ob auf einem Teilstück des alten Ohms-Parkplatzes eine neue Kita entstehen wird, darüber berät der Bauausschuss.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Als mögliche Variante kam besagtes Parkplatz-Teilstück zwischen Eichkoppel und Friedrichsorter Straße (Landesstraße 44) auf den Tisch, wozu die Gemeinde die 5000 bis 6000 Quadratmeter große Fläche aber noch erwerben müsste. Was spricht für diesen Standort? „Besser kann eine Kita verkehrstechnisch kaum angebunden sein“, erläutert Bauamtsleiter Sönke Jacobsen angesichts der Nähe zur L 44 und Bundesstraße 76. Im Sommer 2014 hatte der Lebensmittel-Discounter Aldi die gute Lage genutzt und dort übergangsweise ein großes Zelt zum Abverkauf seiner Waren aufgestellt, solange sich die neue Filiale im benachbarten Gewerbe Ravensberg noch im Bau befand. Als weiteres Argument für den Standort nennt Jacobsen die Verfügbarkeit des Geländes.

Doch jetzt ist zunächst der Gettorfer Bauausschuss am Zug: Am Montag, 11. Januar, ab 19 Uhr soll im Amtsgebäude über den Standort beraten werden. Fassen die Mitglieder tatsächlich einen Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes, wäre damit ein erster Schritt im Planverfahren getan. Jacobsen: „Jetzt geht es noch nicht um Inhalte, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung.“

Aufgrund des Engpasses bei den Betreuungsplätzen sucht die Gemeinde seit Monaten nach einem Standort für einen Kita-Neubau mit fünf Gruppen. Im Herbst war die Rede von insgesamt 75 Plätzen für Kinder unter (U3) und über drei Jahren (Ü3). Als Träger für die Einrichtung war nach einem Interessenbekundungsverfahren der in Kiel ansässige Verein für pädagogische Initiativen und Kommunikation (Pädiko) im Gespräch. Zudem soll neben der bestehenden Kita „Am Sportplatz“ ein Erweiterungsbau für drei Gruppen entstehen. Laut Jacobsen ist der Baustart für Anfang März vorgesehen.

Bis die beiden Kita-Neubauten fertig sind, könnte das GSC-Heim auf dem Sportplatzgelände am Ringweg als Provisorium für die Betreuung von Kindern dienen. Über diese Übergangslösung soll zumindest im Bauausschuss beraten werden.Denn laut Jacobsen ist das Vereinsheim nur noch bis Monatsende in Betrieb, weil im Februar der Umzug ins neue Sportforum auf dem Programm steht. Vor einer Kita-Nutzung wäre zwar eine Umgestaltung des Gebäudes notwendig, so der Bauamtsleiter, „das ließe sich aber relativ kurzfristig umsetzen“. Er und Marco Koch verweisen immer wieder darauf, dass es sich bisher lediglich um Pläne handelt, über die noch abzustimmen sei.

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