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Bauausschuss wählt teure Variante

Kindergartenausbau in Ottendorf Bauausschuss wählt teure Variante

Bei den großen Erweiterungsprojekten ist Ottendorf ein erhebliches Stück weiter. Der Bauausschuss sprach sich am Montagabend im Zusammenhang mit dem Kindergarten-Anbau einstimmig für die teurere Satteldach-Variante aus. Auch bei der Feuerwache kann der Architekt jetzt nach kleinen Änderungen in die Feinplanung gehen. Beide Vorhaben zusammen kosten die Gemeinde etwa 1,2 Millionen Euro.

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Durch einen Anbau will die Gemeinde Ottendorf den Kindergarten erweitern.

Quelle: Torsten Müller

Ottendorf. Die gut 30 Stühle im Schulungsraum der Feuerwehr reichten gerade so aus. Das Interesse an den Bauprojekten ist weiterhin groß. Beim Kindergarten-Anbau konnte der Ausschuss zwischen einem Walm- oder Satteldach entscheiden. Für die erste Variante errechnete Architekt Thomas Rader Kosten in Höhe von 457000 Euro, für die zweite 506000 Euro.

 Den Zuschlag erhielt die teurere Satteldach-Variante, weil sie zusätzliche Vorteile für die Kindergarten-Nutzer enthielt. „Sie bietet 24 Quadratmeter mehr Nutzfläche, weiteren Stauraum im Dach und eine klarere Raumaufteilung“, hob Jörg Nielsen (CDU) hervor. Stephan Rost (KWG) befürchtete beim Umbau für die Walmdach-Variante zusätzlich anfallende Kosten. Einen weiteren Vorteil der mehrheitsfähigen Lösung sah er darin, dass das Ehrenmal an der Straßenseite seinen Platz behalten könnte.

 Bei beiden Anbau-Varianten müssen allerdings zwei Obstbäume weichen. Sorgen bereitete Manfred Lucks (KWG) zudem die große Eiche, deren ausladende Krone das Dach beschädigen könnte. Anregungen für die Innengestaltung gab der Kirchenkreis Altholstein als Träger des Kindergartens. Ulrike Menke vom Kindertagesstättenwerk wies auf die notwendige Abtrennung des künftigen Ruheraums hin. Zudem wünscht sich der Kindergarten einen Ausgang in den Garten.

 Die Erweiterung der Feuerwache kostet nach dem jetzigen Stand etwa 680000 Euro. Die Fahrzeughalle wird bis zum Trafohaus an der Dorfstraße verlängert. Insgesamt werden etwa zwei Drittel des jetzigen Bestandes neu gebaut. Wehrführer Heiko Fleck fand den Entwurf von Architekt Rader „in Ordnung“. Stellvertreter Thies Bornstedt hielt es für sinnvoll, bereits jetzt eine elektronische Schließanlage einzuplanen: „In Kronshagen wurde sie teuer nachgerüstet.“

 Einen Gefahrenpunkt könnte die künftige Ausfahrt bilden, die in der Kurve der Dorfstraße liegt. Ausschussvorsitzender Helmut Freund (SPD) kündigte deshalb Anfragen beim Straßenbauamt als auch beim Kreis an. Der Feuerwehr sicherte er zu, die Planung nur „in enger Abstimmung“ voranzutreiben.

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