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Politik möchte bezahlbaren Wohnraum

Baugebiet Nortorf Politik möchte bezahlbaren Wohnraum

Wie könnte eine Bebauung der Fläche nördlich der Bargstedter Straße an der Ecke zur Möhlenkoppel in Nortorf aussehen? Der Bauausschusses sprach sich für Ein- und Zweifamilien- sowie Mehrfamilienhäuser aus. Fünf Planungsbüros sollen Konzepte ausarbeiten.

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Kinder wie Jette sollen sicher zum Spielplatz in der Möhlenkoppel kommen können. Das soll in die Planung einbezogen werden.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. „Uns ist besonders wichtig, dass bezahlbarer Wohnraum entsteht, eventuell auch in mehrgeschossigen Bauten“, sagte Willi Gronewald (SPD). Das stieß auch bei den Grünen und der FDP auf Zuspruch, „Man sollte allerdings die Anzahl der Geschosse auf maximal drei drosseln“, regte Anja Krüger (FDP) an.

Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser

Eine Mischung aus Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern schlug auch Bürgermeister Horst Krebs (CDU) vor und erntete damit Zustimmung bei den anderen Fraktionen.

In diesem Jahr hat die Stadt die rund 4,7 Hektar große Fläche bereits mit dem Ziel erworben, die städtebauliche Entwicklung voranzutreiben. Eine Zufahrt zu dieser Fläche könne nur über die Straße Möhlenkoppel erfolgen, machte Torsten Manthey von der Bauverwaltung des Amtes deutlich. Derzeit würde der Landesbetrieb Straßenbau und -verkehr (LBV) eine weitere Zuwegung von der L 125 (Bargstedter Straße) nicht genehmigen. „Diese Zufahrtsmöglichkeit könnte aber eventuell doch noch entstehen, wenn man einen Kreisverkehr an der Ecke baut“, so Manthey. Der Spielplatz an der Möhlenkoppel soll von den künftigen Anliegern des Gebiets mitgenutzt werden. „Da müssen wir aber darauf achten, den Platz für die Kinder sicher zu gestalten“, betonte Jörg Ingwersen (CDU).

Auch ökologische Bauweise soll berücksichtigt werden

Michael Landek und Angelika Bretschneider (Grüne) forderten, dass auch ökologische Bauweisen in die Konzepte der Planungsbüros einfließen müssten. „Wir sollten auch eine energiesparende Bauweise anstreben“, so Bretschneider. Landek schlug zwei Planungsbüros aus Schleswig-Holstein vor, die seiner Meinung nach diese ökologischen Aspekte in ihren Planungen einfließen lassen würden.

Der Bauausschuss entschied, dass diese beiden Büros neben den drei von der Verwaltung vorgeschlagenen Planungsbüros angefragt werden sollen. Die Konzepte sollen dann den politischen Gremien vorgestellt werden.

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