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Planung der Apfelkoppel geht weiter

Flintbek Planung der Apfelkoppel geht weiter

Im März 2014 wurde erstmals über eine mögliche Bebauung auf der Apfelkoppel in Flintbek diskutiert, der damalige Bauausschussvorsitzende Joachim Wilke sprach von mehrgeschossiger Wohnbebauung.

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Anwohner kämpfen um den Erhalt von Wald und Knicks am Baugebiet Apfelkoppel, laut Plan soll der Großteil des Gehölzes erhalten bleiben.

Quelle: bk

Flintbek. Die Überraschung für die Anwohner aus dem Tulpenweg und aus dem Butenschönsredder war groß – am Montag stimmten die Mitglieder des Bauausschusses unter Leitung von Stefan Hansen (UWF) mit sieben Ja und drei Nein-Stimmen für die Planung. Und selbst nach mehr als einem Jahr der Diskussionen und Planungsänderungen gefiel die Entscheidung nicht allen Zuhörern im Saal.

 „Das ist ein Skandal.“ Kopfschüttelnd verließ Günther Loob aus dem Tulpenweg die Sitzung im Rathaus. Denn Loob und einige seiner Nachbarn wehren sich seit Planungsbeginn gegen das Projekt. Ursprünglich hatten sich die Bewohner aus dem Butenschönsredder und aus dem Tulpenweg kritisch gegenüber den Bauplänen gezeigt. Auf der Apfelkoppel sollten vier mehrgeschossige Häuser entstehen, auch der Bestand des kleinen Wäldchens stand kurzfristig zur Debatte. Nachdem der Bestand des Gehölzes gesichert war, kehrte Ruhe im Bereich der Anwohner vom Butenschönsredder ein, im Tulpenweg blieb man skeptisch.

 Nach diversen Sitzungen und Einwohnerversammlungen hatte sich ein Entwurf herauskristallisiert (wir berichteten). Planer Oliver Kühle hatte den Plan im Juni vorgestellt, drei Häuser mit einer Maximalhöhe von 9,50 Meter sollen über eine 5,50 Meter breite gemeinsame Straße für Fahrzeuge und Fußgänger erreichbar sein, zusätzlich ist ein Fußweg zwischen Häusern und Parkplätzen geplant. Es gibt 25 öffentliche und 60 Bewohner-Parkplätze. Anwohnerwünsche wie das Stehenlassen eines großen Teils des vorhandenen Gehölzes und des Spielplatzes wurden ebenso wie der Erhalt des Knicks als Sichtschutz zum Tulpenweg eingearbeitet. Elf Meter Abstand sind zwischen den geplanten Gebäuden und den Grenzen der Tulpenweggrundstücke: „Das sollte reichen, irgendwann muss die Politik auch entscheiden“, brachten es Wulf Briege (SPD) und Achim Lorenzen (Grüne) auf den Punkt, denn bei einer Verlängerung der Distanz auf 13 oder 15 Meter hätte noch mehr Wald schwinden müssen.

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