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Ratefüchse beim Dorfquiz

Landjugend Lindau-Revensdorf Ratefüchse beim Dorfquiz

Was hat Uropa Fritz seinen Nachkommen bloß so alles vererbt? Sehr viel Wissen auf jeden Fall. Und eine Portion Bauernschläue ebenfalls. Anders ist es nicht zu erklären, dass das Team „Uropa Fritz’ Erben“ auch in diesem Jahr wieder das Dorfquiz der Landjugend Lindau-Revensdorf für sich entscheiden konnte. Damit dürfen die fünf jungen Leute den Wanderpokal nunmehr behalten.

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Sie waren wieder nicht zu schlagen: Das Team „Uropa Fritz' Erben“ siegte erneut beim Dorfquiz und darf nun den Wanderpokal behalten. Von links: Johannes Schmidt, Jan Krabbenhöft, Wiebke Krabbenhöft, Lena Krabbenhöft und Henrike Krützfeldt.

Quelle: Rutzen

Lindau. 23 Teams gingen in diesem Jahr im „Lindenkrug“ in Großkönigsförde an den Start. Allesamt hochmotiviert und bestens vorbereitet. Das war auch wichtig, denn die 100 Fragen, die es zu beantworten galt, hatten es in sich. Einige Beispiele: An welchem Datum startete die „Titanic“ ihre Jungfernfahrt? Wie hoch ist die Frauenquote in deutschen Feuerwehren? Welches ist das einzige Säugetier mit vier Knien? Wie hieß der erste „Tatort“, der jemals ausgestrahlt wurde, und wann war das?

 Hört sich lösbar an, wenn man auf Google, Lexika oder andere Hilfsmittel zurückgreifen kann. Doch beim Dorfquiz sind die Nutzung von Smartphones und Literatur untersagt. „Nur Kopf und Stift dürfen benutzt werden“, erklärte Ann-Kathrin Göpfert aus dem elfköpfigen Vorstandsteam der Landjugend, das für die Vorbereitung zuständig war. Geschummelt werde nicht. Das sei eine Frage der Ehre. Schließlich soll das Ganze ja Spaß machen. Das hat es auch in diesem Jahr wieder allen. Unter anderem Bürgermeister Jens Krabbenhöft, der auf die Familie setzte. Neben seinen Brüdern Rainer und Jürgen waren auch Schwägerin Ingrid und Neffe Tim mit in seiner kleinen Mannschaft. Für einen Platz auf dem Treppchen langte es am Ende aber nicht. Für das aus Bettina Nitzke, Petra und Vivien Voß sowie Jan Jakobsen bestehende Team „Hund & Katze“ kam es vor allem darauf an, nicht wieder den letzten Platz zu belegen. „Den hatten wir schon mal“, erzählte Bettina Nitzke. Als Trostpreis gab es ein großes Glas voll saurer Gurken. Und weil das noch nicht leer sei, wolle man anderen „gern den Vortritt“ lassen. Das Gurkenglas durfte in diesem Jahr das Team der Landjugend Schwansen mit nach Hause nehmen. Mit 50,5 Punkten langte es für die Neulinge nur für Rang 23. „Uropa Fritz’ Erben“ hatten nach 100 beantworteten Fragen und einer Aktionsaufgabe (Teebeutel-Weitwurf) stolze 89,5 Punkte auf dem Konto und lagen damit exakt vier Punkte vor dem Team der Feuerwehr Großkönigsförde. Platz drei ging mit 81 Punkten an das Team Neu Revensdorf.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten