11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Keine Beleuchtung am Ortseingang

Flintbek Keine Beleuchtung am Ortseingang

Am Ortseingang von Flintbek – zumindest wenn man von der L318 kommt – ist es ziemlich dunkel. Daran wird sich nach der Beschlussempfehlung im Umwelt- und Wegeausschuss auch nichts ändern.

Voriger Artikel
Kostenexplosion beim Lärmschutz
Nächster Artikel
Schrottbaden: Besser als Ostereier suchen

Gegen eine Beleuchtung am Eiderkamp sprach sich der Flintbeker Umwelt- und Wegeausschuss aus.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Am Ortseingang von Flintbek – zumindest wenn man von der L318 kommt – ist es ziemlich dunkel. Während das Gewerbegebiet im Eiderkamp über Straßenlaternen verfügt, sieht es mit Beleuchtung im Bereich Hörn und bis zum Freibad auch im Eiderkamp eher düster aus. Daran wird sich nach der Beschlussempfehlung im Umwelt- und Wegeausschuss auch nichts ändern.

 Unter Leitung von Jaschar Tavanamehr beschäftigte sich der Flintbeker Ausschuss, mit einer eventuellen Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Eiderkamp . Dazu Bauamtsleiter Stefan Bettin: „Bei der Straße Eiderkamp handelt es sich um eine Landesstraße. Innerhalb der Ortsdurchfahrtsgrenzen ist die Gemeinde für den Gehweg sowie die Beleuchtung zuständig.“ Besonders aufgrund der Veränderungen im Bereich rechts und links der Landesstraße sollte laut Vorschlag der Verwaltung über eine Beleuchtung nachgedacht werden. „Dort sind auf beiden Seiten Asylunterkünfte“, erläuterte Bettin. Ein Beleuchtungskonzept hatte die Verwaltung durch eine Fachfirma erstellen lassen, die geschätzten Kosten lagen bei 24000 Euro.

 Zu einer detaillierten Planung kam es jedoch nicht mehr. Gesa Boysen (Grüne) erklärte: „Dort haben wir es mit einem FFH-Gebiet zu tun, eine Beleuchtung würde sich durch das Fledermausgebiet ziehen und deshalb nicht genehmigt.“ Ähnlich argumentierte Parteikollege Florian Glotza-Rausch, seines Zeichens Leiter des Segeberger Fledermaus-Zentrums. Einen anderen Aspekt führten Rainer Kruse (CDU) und Susanne Hiob (UWF) an: Die Höhe der Kosten. Eine Nachfrage bei Alexander Klimek von der Unteren Naturschutzbehörde ergab, dass es zu einem Prüfverfahren kommen würde, wenn die Einrichtung von Straßenlaternen in einem FFH-Gebiet geplant werde.

 Doch darauf wurde verzichtet: Bei sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen der SPD war der Beschlussvorschlag über die Installation von Laternen im Eiderkamp vom Tisch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3