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Rendsburg soll sparsamer sein

Bericht Landesrechnungshof Rendsburg soll sparsamer sein

Die Stadt Rendsburg hat den Bericht des Landesrechnungshofs veröffentlicht. In dem wurden die Finanzen der Kommune mit ähnlich großen verglichen. Fazit: Die finanzielle Lage ist angespannt, aber nicht katastrophal. Die Stadt soll sparen, zum Beispiel am Personal.

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Auch die Nordmarkhalle taucht im Bericht des Landesrechnungshofes auf.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Die Verwaltung der Stadt Rendsburg hat den Bericht des Landesrechnungshofs veröffentlicht. In dem 183 Seiten langen Dokument nimmt die Behörde die Finanzen der Stadt Rendsburg der Jahre 2007 bis 2013 genauer unter die Lupe. Die Liste der Mängel ist lang. Für Überraschung sorgt das Ergebnis allerdings nicht.

 „Wir werden sehr offensiv mit dem Bericht umgehen“, sagt Bürgermeister Pierre Gilgenast. In den nächsten zwei Monaten werde die Verwaltung die Punkte auf der Mängelliste prüfen und dann sofort in Angriff nehmen. „Der Blick von außen kann hilfreich sein.“ Der Bericht vergleicht die Lage Rendsburgs mit anderen Mittelstädten in Schleswig-Holstein mit über 20000 Einwohnern, beispielsweise mit Heide, Husum, Eckernförde und Schleswig. Die finanzielle Lage der Stadt wird als angespannt, aber nicht katastrophal beschrieben. So sei es zu „erheblichen Schwankungen“ gekommen, die „dauernde Leistungsfähigkeit“ sei aber gegeben.

 Allerdings ist laut Bericht das finanzielle Polster der Stadt sehr dünn. Der hohe Schuldenstand belaste das Budget zusätzlich, wenn nicht gegen diesen Trend gearbeitet werde, meint Gilgenast. So sei Rendsburg in Zukunft auf die teureren Kassenkredite angewiesen. Der Landesrechnungshof sehe die Ansätze der Haushaltskonsolidierung, diese würden der Behörde aber nicht weit genug gehen. Beispielsweise sei es generelle Auffassung des Landesrechnungshofs, dass die Reinigung von Gebäuden von externen Firmen übernommen werden solle, so der Bürgermeister. In Rendsburg gebe es dafür immer noch eigene Angestellte.

 „An manchen Stellen werden in dem Bericht aber auch Äpfel mit Birnen verglichen.“ So gebe es beispielsweise in Rendsburg eine Abteilung für die Sozialhilfe und in Dithmarschen dafür ein „Options-Modell“, das auf einer neuen Ebene zwischen Kreis und Stadt arbeite. Dementsprechend habe Rendsburg einige Beschäftigte mehr.

 Auch würden im Bericht einige Passagen zu Problemen aus vergangenen Jahren auftauchen. Es werde die Rendsburger Sozialstaffel kritisiert, diese gebe es seit einiger Zeit schon nicht mehr, sie wurde längst durch ein anderes Modell abgelöst. Viele der Themen seien bekannt, bereits geändert worden oder befänden sich gerade in einer Veränderung, so Gilgenast. „Ich werde den Bericht kritisch lesen und erhoffe mir Rückenwind bei weiteren Vorhaben. Es stecken eine Menge Herausforderungen darin.“

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