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100 Meter mehr Strand für Hunde

Eckernförde 100 Meter mehr Strand für Hunde

Gerd Callsen, ehrenamtlicher Hundebeauftragter der Touristik, überwacht die Eckernförder Strände, denn Hunde dürfen sich in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Oktober ausschließlich im Bereich des ausgewiesenen Hundestrandes aufhalten. Callsen trifft Hundehalter aber immer wieder in anderen Bereichen.

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Gerd Callsens ehrenamtliche Arbeit trägt Früchte: Mit seiner Präsenz und auch mit der Broschüre der Touristik werden Hundehalter pflichtbewusster.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. „Zu wenig Platz“, kritisieren diese immer wieder den knapp bemessenen Hundestrand. Jetzt wurde er um 100 Meter weiter in Richtung Stadt verlängert. „Nun gibt es kein Argument mehr für sie, sich in anderen Abschnitte aufzuhalten“, so Callsen.

Als er vor knapp zwei Monaten von Mecklenburg-Vorpommern nach Eckernförde kam und spontan anbot, sich um das Problem zu kümmern, musste er sich zunächst auch unwirsche Reaktionen gefallen lassen. „Selbst vielen Einheimischen ist nicht klar, dass die Saison und damit das Hundeverbot außerhalb des ausgewiesenen Strandes ab 1. April gilt“, so Callsen. Inzwischen habe sich der Ärger aber gelegt. Die Menschen würden freundlich reagieren, wenn er sie anspreche und auf den Hundestrand verweise.

Eine große Hilfe ist dabei eine Broschüre der Touristik, die er an die Hundehalter verteilt und die genaue Auskunft rund um den Hund in Eckernförde gibt. „Meine Anwesenheit hat doch zu etwas mehr Disziplin bei den Hundebesitzern geführt“, so Callsen. Das veranlasse ihn, statt wie geplant für drei Monate nun sogar bis zum 6. September zu bleiben. „Die Einheimischen halten sich daran, nun müssen es noch die Touristen lernen.“

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Kai Pörksen

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