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Die Piraten lauern auf die Hexen

Bokel Die Piraten lauern auf die Hexen

Auf einer kleinen Wiese hinter dem Dorf Bokel lauern fiese Piraten, Hexen und Außerirdische. Sie alle sind Freiwillige und machen ein soziales Jahr in Kindergärten, Kitas und anderen Einrichtungen.

Die grimmigen Piraten Mascha Bedding (v.r.), Maj-Britt Krüger, Svenja Floor und Leonie Valentin warten auf einer Brücke auf ihre Opfer.

Quelle: Malte Kühl

Bokel. Für ein pädagogisches Theaterprojekt proben die FSJler mit Künstler Thomas Jaspert. An diesem Freitag um 10.30 Uhr ist die Uraufführung des Stückes.

 „Das Stück wird gerade entwickelt, dann geprobt und schließlich aufgeführt“, sagte Thomas Jaspert. Dabei sind die FSJler größtenteils auf sich allein gestellt. Sozialpädagogin Lena Speck gibt neue Impulse für einzelne Szenen, ihr Kollege unterstützt durch musikalische Begleitung. Rund 45 Minuten müssten die jungen Freiwilligen füllen, erläutert Jaspert.

 Auf einer Brücke sitzen die grimmigen Piraten Maj-Britt Krüger, Mascha Benning, Svenja Floor und Leonie Valentin. Hier sollen sie der Protagonistin Theresa auflauern. Entspannt warten sie in der Sonne und arbeiten an ihrer Szene. Nach der Schule haben sie sich statt eines Studiums oder einer Ausbildung für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden. Für sie sei es ein Jahr zur Orientierung, sagt Svenja Floor. Erst habe sie Physiotherapeutin werden wollen, nun tendiere sie eher zur Pädagogik. Außerdem könne sie ihren Schulabschluss ein wenig aufwerten. Maj-Britt Krüger findet es gut, einmal ins Arbeitsleben rein zu schnuppern, bevor sie sich auf etwas festlegen muss. Ein Jahr etwas anderes zu machen und Abstand zur Schule zu bekommen, stehe für sie im Vordergrund.

 Die geplante Szene ist für die vier Piraten ein Selbstgänger. Schnell sind die Dialoge eingeübt, nur bei der Kostümwahl braucht man etwas länger. Schließlich soll alles passen für den großen Auftritt. Mehrere Kindergartengruppen haben sich schon angekündigt. Vielleicht kommen noch einige Bokeler aus dem Dorf, meint Thomas Jaspert, der Eintritt sei frei. Nur der Weg hinter der Mühle, Mühlenweg 17, sei etwas versteckt. „Einfach der Au folgen“, so der Tipp des Künstlers. küh

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