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Eine Straße voller Schafe und Ziegen

Bokel Eine Straße voller Schafe und Ziegen

Es blökte und meckerte ordentlich in Bokel. Mitten durch die kleine Gemeinde marschierten Schäfer John Kimmel und sein Geselle Jakob Gäbler mit 1100 Schafen und Ziegen und sorgten bei den Anwohnern für staunende Gesichter.

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Ein Woll-Meer in Bokel: 1100 Schafe und Ziegen trotteten hinter Schäfer John Kimmel (links) und Thomas Jaspert her.

Quelle: Gunda Meyer

Bokel. Hintergrund des wolligen Besuchs ist die Durchreise des Schäfers, der auf dem Weg vom Flugplatz Schachtholm ins Neumünsteraner Dosenmoor Rast in Bokel macht. „Das machen wir schon seit mehr als 30 Jahren“, sagt der Schäfer. Er muss immer einen wachen Blick auf seine Tiere haben, damit diese nicht plötzlich einen anderen Weg einschlagen. Während er die Herde anführt, macht Jakob Gäbler hinten die Nachlese. Unterstützt werden sie von vier Hütehunden.

Der Schäfer zieht durch die ganze Region und lässt seine Schafe und Ziegen weiden. „Die Flächen müssen nur so groß sein, dass die Schafe satt werden“, erläutert Gäbler. Naturbelassene Flächen seien zwar eher rar gesät, aber die Tiere haben das ganze Jahr über gut zu tun. Einen richtigen Mäh-Auftrag haben die Vierbeiner in Bokel nicht. Sie dürfen für eine zweitägige Rast auf die naturbelassene Weide von Thomas Jaspert, auf der ein Tiere- und Menschenpark im Werden ist.

„Das ist super, die Tiere haben keinen zu langen Marsch und ich habe natürliche Rasenmäher“, sagt Jaspert. Er habe John Kimmel vor vielen Jahren kennen gelernt. „Da ich selbst mal Schäfer war, kamen wir sofort ins Gespräch.“ Seitdem stattet Kimmel zweimal im Jahr seinem guten Freund einen Besuch mit der Herde ab.

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