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Wohnungen statt Baustoffe

Bordesholm Wohnungen statt Baustoffe

Mit buntem Programm feierte das Unternehmen Wilhelm Gnutzmann Dohrn und Eggers jetzt die Neueröffnung seines Baustoffhandels im Gewerbegebiet Wattenbek. Der bisherige Standort an der Bahnhofstraße in Bordesholm dürfte sein Gesicht deutlich verändern: Dort sind 30 Mietwohnungen geplant.

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Auf dem bisher als Baustofflager genutzten Gelände hinter der Shell-Tankstelle in Bordesholm räumen Radlader und Bagger auf. Dort sollen drei Wohnblocks entstehen.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm/Wattenbek. Das Gebäude mit dem alten Baustoffhandelkontor an der Bahnhofstraße 82 bleibt bestehen, dort wohnen mit Joachim und Brigitte Eggers die Eltern der jetzigen Firmeninhaber. Auf dem bisher als Baustofflager genutzten Areal nebenan ist dagegen „Action“ angesagt: Radlader und Bagger räumen das rund 3000 Quadratmeter umfassende Gelände auf. Die Fläche war bisher an Dohrn und Eggers verpachtet und wurde nun von Rüdiger Marquardt gekauft. Der Unternehmer und Rinderzüchter aus Negenharrie plant dort Mietwohnungen – als Kopie der Bebauung, die Marquardt auf dem Gelände des ehemaligen Eno-Markts einen halben Kilometer weiter östlich realisiert.

 Genau wie dort sollen drei mehrgeschossige Wohnhäuser entstehen, statt 26 Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von 77 Quadratmetern sollen es aber 30 Wohnungen werden. Wie beim Eno-Projekt will Rüdiger Marquardt auch auf dem ehemaligen Gnutzmann-Gelände preiswerten Wohnraum anbieten. Die Bauvoranfrage wurde bereits positiv beschieden. „Es ist dasselbe Konzept, das wir verfolgen. Der Markt ist in diesem Bereich leergefegt, darauf reagieren wir“, erklärte der Unternehmer.

 Den Umzug des Baustoffhandels nach Wattenbek hatte das 1939 gegründete Familienunternehmen mit 60 Mitarbeitern im vergangenen Jahr eingefädelt. Dafür wurde neben der bereits vorhandenen Betriebsstätte für das Fuhrunternehmen ein weiteres Grundstück erworben. Insgesamt stehen jetzt für den Fuhrpark sowie den neuen Baustoffhandel 10000 Quadratmeter zur Verfügung. „Damit haben wir die vorher getrennten Unternehmensbereiche wieder an einem Standort vereint“, erklärte Kristina Dohrn. Viele Kunden, Lieferanten und weitere Gäste feierten den Umzug und nahmen an Aktionen wie Losverkauf und Torwandschießen teil. Die Erlöse kommen der Kita Wattenbek in Form einer Wasser- und Matschbahn sowie der Initiative Doppelpass für die Unterstützung krebskranker Kinder zugute.

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