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Blumenpott-Zwist: Kübel nicht gewünscht

Bordesholm Blumenpott-Zwist: Kübel nicht gewünscht

Eigentlich sollte ein gutes Dutzend Blumenkübel in der umgebauten Einkaufsstraße in Bordesholm aufgstellt werden. Aber bislang fielen alle Vorschläge der Planer durch - jüngst das Modell "Erfurt". Sollte es bei dem Veto bleiben, müsste die Städtebauplanung vom Land erneut genehmigt werden.

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Der Bauausschuss in Bordesholm hat den Blumenkübel "Erfurt" (hier in beige) abgelehnt, den Amtsdirektor Heinrich Lembrecht auf der Abbildung zeigt.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Die quadratischen Blumenpötte sind als gestalterische Elemente und als Abgrenzung zwischen Autoverkehr und Fußgängern vorgesehen – die Kommunalpolitiker haben aber bislang alle Modell-Vorschläge durchfallen lassen. In der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag, 10. Oktober, startet das Amt einen neuen Anlauf. „Ohne Kübel müsste die Planung vom Innenministerium neu genehmigt werden“, warnt Amtsdirektor Heinrich Lembrecht. Neue Kosten würden auf die Kommune zukommen.

Vorschlag ist anthrazitfarben und 90 Zentimeter hoch

Im Juli hat die Gemeindevertretung die Vorschläge des Planers Arne Siller abgelehnt. „Hässlich“, so das Hauptargument. Da die Kübel aber ein gestalterisches Element in der städtebaulichen Entwurfsplanung von 2004 sind, hatte das Amt für die Sitzung des jüngsten Bauausschusses einen neuen Vorschlag vorgelegt: ein fast quadratischer ein mal ein Meter breiter und 90 Zentimeter hoher Topf der Marke „Erfurt“. Alle Pötte sollten anthrazitfarben sein. Mit sechs Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde aber auch dieser Vorschlag abgelehnt.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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