19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Ein roter Stern, der stehen kann

Bordesholm Ein roter Stern, der stehen kann

Warum trägt ihr Weihnnachtsstern aus Sperrholz den Zusatz „verrückt“? „Haben Sie schon mal einen Stern gesehen, der stehen kann?“, fragt Helga Hübner lachend. Beim Bordesholmer Weihnachtsmarkt an der Klosterkirche am zweiten Adventssonntag wird die 77-Jährige wieder mit ihrer Eigenkreation vertreten sein.

Voriger Artikel
Keine Zukunft bei der SPD
Nächster Artikel
Verkaufsoffener Sonntag

Helga Hübner präsentiert ihren "verrückten Stern", den sie wieder beim Bordesholmer Weihnachtsmarkt anbieten wird.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Die Idee für den stehenden Stern, der sowohl mit Teelichtern als auch LED-Leuchten weihnachtlichen Glanz versprühen kann, ist der Bordesholmer Hobbyistin auf der Kinderstation im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster gekommen. „Wir suchten Ideen für einen Markt, bei dem für den Clown Geld eingenommen werden sollte“, berichtet die Rentnerin, die zum 27. Mal bei der eintägigen Veranstaltung in Bordesholm mitmischt. „Die Belohnung sind immer die Kinderaugen, wenn man ihnen so einen Stern auf den Nachttisch stellt und sagt, das ist deiner.“

 Aber nicht nur der „verrückte Stern“ macht einen Besuch auf dem Bordesholmer Weihnachtsmarkt lohnenswert. Insgesamt 50 Anbieter werden in Buden, an Ständen oder im Haus der Kirche ihre Produkte verkaufen. Kaffee und Torten im Haus der Kirche sowie Punsch in vielen Varianten und natürlich viele hochwertige Preise an der Losbude runden das Angebot ab – und traditionell wird ein Teil des Reinerlöses mehreren Einrichtungen in der Region zur Verfügung gestellt. Wer profitieren wird, steht noch nicht fest. Bei der Versammlung der Beschicker betonte Marktsprecher Ulrich Schuster, dass man darüber noch nicht entschieden habe.

 Neu ist, dass der Weihnachtsmarkt bis 18 Uhr läuft. „Für die Zuhörer des Konzerts der Liedertafel ist es unbefriedigend, wenn sie anschließend aus der Kirche kommen, und der Markt schließt schon die Türen“, so Schuster. Außerdem würde durch die Verlängerung um eine Stunde mehr Atmosphäre gelingen, weil die Lichter bei Dunkelheit mehr zur Geltung kommen würden. Auf Anregung von Jens-Peter Schröder wird über die Anschaffung eines Bordesholmer Weihnachtsmarktbechers nachgedacht. Mehrere Anbieter unterstützten die Idee. So richtig weihnachtlich und stilvoll seien die bisher genutzten weißen Becher nicht. Vielleicht kreiert man damit ja ein kleines Sammlerstück.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3