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Strategiepapier zum Bedarf

Bordesholm und Flintbek bestellen Wohnungsstudie Strategiepapier zum Bedarf

Das Planungsbüro Stadt&Land aus Fleckeby wird für das Amt Bordesholm sowie die Gemeinde Flintbek ein Konzept für bezahlbare Wohnungen entwickeln. Der Amtsausschuss Bordesholm hat dem Auftrag mit einem Volumen von 16412 Euro am Donnerstag zugestimmt.

Investor Rüdiger Marquardt will mit seinem Neubauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Eno-Supermarktes preiswerte Mietwohnungen anbieten.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm/Flintbek. Die Vergabe war allerdings nicht unumstritten. 16 Vertreter stimmten zu, sechs lehnten ab. Die Aktivregion Mittelholstein hat eine Förderung von 48 Prozent der Kosten in Aussicht gestellt.

 Wegen der extrem gestiegenen Flüchtlingszahlen und der damit verbundenen Unterbringung auf dem Wohnungsmarkt hatte das Amt Bordesholm bereits im November und Dezember ein mittel- bis langfristiges Konzept für die Schaffung von öffentlichen und privaten bezahlbaren Wohnungen für dringend notwendig gehalten. In den 13 Orten der Region Bordesholm leben derzeit 248 Asylbewerber in 51 Wohnungen, 19 Häusern, vier Zimmern und in der vom Amt gekauften Immobilien im Lüttparten. Amtsdirektor Heinrich Lembrecht betonte, dass ein Rückgang bei der Zuweisung von Flüchtlingen durchaus spürbar sei und man im Moment keine weiteren Immobilien dazu mieten bräuchte. Allerdings fehlen die belegten Einheiten auf dem regulären Wohnungsmarkt.

 Von der jetzt in Auftrag gegebenen Expertise erhoffen sich die Befürworter die Ermittlung des Wohnflächenbedarfs bis 2030. Es handelt sich um einen Bereich, in dem derzeit rund 22000 Menschen leben. Erwartet wird ein Strategiepapier für die nächsten fünf Jahre, das dann fortgeschrieben werden kann. Ronald Büssow (SPD Bordesholm) hält die Vorgehensweise wie Wattenbeks Gemeindechef Sönke Schröder (KWW) für sinnvoll. Grevenkrugs Bürgermeister Klaus Gronau (KWG) betonte die Wichtigkeit der Studie, vor allem für die kleinen Orte. Sein Kollege Wulf Klüver aus Mühbrook sieht eher Handlungsbedarf für die großen Orte. Jörg-Roger Peters (CDU Bordesholm) verspricht sich keine neue Erkenntnisse. Auch aus Sicht von Norbert Baschke (CDU Bordesholm) ist die Studie „überflüssig“.

 Durch eine Lenkungsgruppe aus örtlichen Vertretern soll der Lokalbezug in die Expertise mit einfließen. Für Bordesholm werden Bernd Jamrath, Joachim Schultze, Helmut Tiede, Detlef Köpke, Torsten Teegen, Knud Schnittger, Jörn Michaelis, Kai Heidemann und Sönke Schröder mitwirken. Nach Angaben von Stadt&Land-Geschäftsführer Bernd Wolfgang Hawel soll das Strategiepapier Ende Mai von Amt Bordesholm und Gemeinde Flintbek bei einer gemeinsamen Sitzung verabschiedet werden. Im September oder Oktober soll die Expertise fertig sein.

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