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Wenige Baulücken in Bordesholm

Prioritätenlisten für neue Neubaugebiete Wenige Baulücken in Bordesholm

Wo wird die Gemeinde Bordesholm neues Bauland ausweisen? Gute Chancen, in der Prioritätenliste ganz oben zu stehen, haben ein etwa 9,5 Hektar großer Bereich in Verlängerung des Grotenkamps in der Finnenhaussiedlung und der 7,4 Hektar große Veranstaltungsplatz an der Landesstraße 318.

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Wird der Veranstaltungsplatz an der Landesstraße 318 mittelfristig zu einem Neubaugebiet?

Quelle: fs

Bordesholm. In einer Sondersitzung will der Bau- und Planungsausschuss am Mittwoch, 18. November, ab 18.30 Uhr im Rathaus das weitere Vorgehen abstimmen. Beschließen soll die Prioritätenliste dann die Gemeindevertretung am Donnerstag, 26. November, ab 18.30 Uhr ebenfalls in einer Sondersitzung.

 Auf diese Termine haben sich die Ortspolitiker bei ihrer letzten Sitzung in dieser Woche verständigt. Ein Innenbereichsgutachten hat, wie berichtet, ergeben, dass es im Ort selbst nur ganz wenige Baulücken gibt. Die Nachfrage nach Grundstücken für Einfamilienhäuser sei aber groß, so die Amtsverwaltung.

 Der avisierte Veranstaltungsplatz ist im Flächennutzungsplan der Gemeinde als öffentliche Grünfläche ausgewiesen. Eine Änderung des F-Plans wäre notwendig. Als Festplatz hat das Areal in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Sieben Veranstaltungen fanden 2014 statt, darunter nur eine Reitveranstaltung. Der Wohnmobilstandplatz wird selten frequentiert. Nach Berechnungen eines Planers könnten 35 Prozent der Fläche bebaut werden, 75 Grundstücke könnten dort geschaffen werden.

 Bei den Flächen in der Verlängerung des Grotenkamps ist der Vorteil, dass 2,4 von 9,5 Hektar bereits im Flächennutzungsplan als Wohnbauflächen ausgewiesen sind und schnell realisiert werden könnten. Zur Orientierung: der gemeindliche Bolzplatz am Fußgängerweg zum Lüttenheisch grenzt an die Fläche an.

 Die Amtsverwaltung will bis zu den Sondersitzungen klären, ob die Fläche auch für eine Bebauung zur Verfügung steht. Das Areal wird derzeit von einem Landwirt bestellt.

 Beim Veranstaltungsplatz ist die Ausgangslage einfacher. Der befindet sich zum großen Teil im Eigentum der Gemeinde – allerdings sind im 25 Jahre alten Landschaftsplan dort auch Flächen für den Naturschutz vorgesehen. fs

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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