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Radweg in der Bahnhofstraße wird verlegt

Bordesholm Radweg in der Bahnhofstraße wird verlegt

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: Die Gemeinde Bordesholm lässt die 40 Meter lange und sehr schmale Trasse für Radfahrer vor dem Geschäftsbereich in der Bahnhofstraße 70 bis 74 zur Straße hin verlegen. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Infrastruktur beschlossen. Die Kosten belaufen sich auf bis zu 14000 Euro.

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Der Radweg vor den Geschäften in der Bordesholmer Bahnhofstraße soll zur Straße hin verlegt werden. Die Parkplätze werden parallel zur Fahrbahn angeordnet.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. „Es freut mich, dass jetzt eine Entscheidung gefallen ist“, sagte Gabrielle Schuldt, die die Debatte nach dem Unfall eines Radfahrers direkt vor ihrem Laden, wie berichtet, mit einer Unterschriftensammlung angeschoben hatte. Im Herbst 2014 hatte sie bei der Gemeinde die aus ihrer Sicht nicht tragbaren Zustände beklagt.

 Die auf das Pflaster aufgemalte Trasse für die Zweiradfahrer ist stellenweise nur 75 Zentimeter von den Ladeneingängen entfernt. Zuletzt war ein Radfahrer beim Bremsen auf das Pflaster gestürzt, als er einer aus dem Geschäft heraustretenden Kundin ausgewichen war. In der Vergangenheit habe es auch viele Beinaheunfälle gegeben. „In diesem Bereich geben die Radfahrer richtig Gas“, schilderte die Geschäftsinhaberin.

 „Ich hatte schon die Befürchtung, dass gar nichts passiert“, sagte Schuldt im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Dezember hatte die Gemeindevertretung beschlossen, Alternativen für die Verlegung zu prüfen und mit den direkten Anliegern und Geschäftsleuten zu sprechen. Im Mai kam es dann zu einem Ortstermin.

 Der Umbauplan sieht vor, dass die vorhandenen sechs, schräg zur Fahrbahn angelegten Parkbuchten parallel zur Straße umgebaut werden. Dadurch verringert sich ihre Anzahl auf fünf. Drei der fünf Buchten müssen von fünf auf 4,50 Meter verkürzt werden. Der Schutzstreifen zwischen den Parkplätzen und dem 1,20 Meter breiten Radweg wird 70 Zentimeter betragen.

 Mit dem Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Joachim Stoll (Grüne), den Radweg direkt an die Straße zu verlegen, konnte sich keiner der Betroffenen anfreunden – auch im Ausschuss nicht. Das Hauptargument dagegen: Die Autofahrer könnten beim Aussteigen heran nahende Zweiradfahrer übersehen und ihnen die Tür in den Weg stellen. Das Beet an der Einmündung zum Lüttenheisch muss für den Umbau etwas verkleinert werden. Es bleibt aber erhalten, wie eine Nachfrage von Gabrielle Steffen (Grüne) ergab.

 Um Geld einzusparen, soll die Pflasterung bestehen bleiben. Die ursprünglich mal in rot gehaltene Radtrasse ist mittlerweile ausgeblichen und hat sich fast der Farbe des Gehweges angeglichen. Die Entscheidung wurde im Ausschuss allerdings nur mit einer knappen 5:4-Mehrheit getroffen. Die Umstrukturierung soll noch in diesem Jahr realisiert werden.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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