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Tunnelsanierung beginnt später

Bordesholm Tunnelsanierung beginnt später

Neue Klinker oder verputzte und dann angestrichene alte Fliesen? Wie die Wände der Zuwege zum Fußgängertunnel am Bahnhof in Bordesholm nach der geplanten Sanierung aussehen werden, ist immer noch eine ungeklärte Frage.

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Seit über einem Jahr ist die Treppe auf der Ostseite wegen Baufälligkeit gesperrt. Wenn Mitte Oktober die Sanierung beginnt, soll der Zuweg zum Tunnel mit saniert werden.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Aber die Debatte darüber ist der Hauptgrund, dass sich der Start für das 700000 Euro teure Projekt auf Mitte Oktober verzögert – und fertig wird man in diesem Jahr mit dem gesamten Bauvorhaben auch nicht. Eine Teilung ist angedacht. Eigentlich sollte die Sanierung bereits 2014 erfolgen, da entbrannte aber die Diskussion darüber, dass die Zuwege nicht barrierefrei seien.

 „Wir sind sehr im Verzug“, räumte Amtsdirektor Heinrich Lembrecht im Gespräch mit unserer Zeitung ein. Zurzeit liegen die Planungen zur bautechnischen Prüfung beim Kreis Rendsburg-Eckernförde. Anfang August rechnet man mit grünem Licht aus dem Innenministerium. Mittlerweile gibt es aber eine Antwort auf eine Frage, auf die die Gemeinde Bordesholm seit Frühjahr aus Kiel gewartet hat: Die für die Städtebauförderung zuständige Abteilung hat zugesichert, dass sowohl die Klinker als auch alternativ der Putz bezuschusst werden. Wegen der Kosten hat eine Mehrheit in der Gemeindevertretung sich dafür eingesetzt, prüfen zu lassen, ob auch überstrichene alte Fliesen durch die Städtebauförderung gefördert werden. Da das der Fall ist, werden beide Varianten mit ausgeschrieben. Bei der Debatte hieß es bislang, dass eine Verklinkerung rund 40000 Euro mehr kosten soll. Das Ergebnis der Ausschreibung wird aber erst im September vorliegen.

 Die Gemeinde muss im Spätsommer über den Bauzeitenplan entscheiden. Die Bauzeit beträgt sechs Monate. Eine ruhende Baustelle im Winter will man nicht. Wie berichtet soll der Tunnelbereich am Bahnhof durch eine einem Amphitheater ähnlichen Treppe zum Rathaus hin aufgeweitet werden. „Realistisch ist wohl eine Teilung des Projekts. Sinnvoll ist ein Start auf der Ostseite des Tunnels, weil die Westseite mit der 2016 geplanten Neugestaltung der Einkaufsstraße verknüpft werden könnte“, so Amtsdirektor Heinrich Lembrecht. Seit über einem Jahr ist auf der Ostseite die Treppe von den Parkplätzen wegen Baufälligkeit gesperrt.

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