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50 Krippen in vielen Variationen

Bordesholm 50 Krippen in vielen Variationen

Mit einer Doppelausstellung feiert das Heimatmuseum im Bordesholmer Klosterstift Weihnachten. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Im Gewölbekeller sind 50 Krippen in vielen Variationen zu bestaunen – von knallbunt bis extrem miniaturisiert.

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Knallig bunt ist diese südamerikanische Krippenversion.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Die von der örtlichen Sammlerin Hilke Ehlers zur Verfügung gestellten Krippen hat der Bordesholmer Kulturbeauftragte Nils Clausen in den historischen, aus dem Mittelalter stammenden Kellerräumen drapiert. Schreiend bunte Figuren aus Südamerika stehen neben filigranen Ensembles aus Prag, die Platz in zwei Walnusshälften finden. Die Vielfalt in der Darstellung der Krippenlandschaften setzt sich in Versionen aus Birkenholzstämmen, Strandsteinen, Papiersilhouetten und weiteren Materialien fort. In den Räumen der Heimatsammlung steht unter dem Motto „Früher war mehr Lametta“ Baumschmuck und Kindergeschenke im Blickpunkt. Zu sehen sind beispielsweise Barbie-Puppen von 1960 und 1990, Geschenke aus den 1950er-Jahren wie Eisenbahnen oder Hudora-Rollschuhe sowie Präsente aus späteren Dekaden. Dazu haben die Macher zwei Christbäume gegenüber gestellt, die den Baumschmuck im Wandel der Zeiten darstellen. Wie vor rund 60 Jahren ist ein Nadelbaum mit Lametta und Süßigkeiten bestückt, in den 1980er-Jahren wurd es nordischer, wie die Organisatoren sagen – mit roten statt weißen Kerzen, Strohsternen und selbstgebastelten Holzschmuck. Die sehenswerte Doppelschau ist bis zum 7. Januar zu sehen, außer Heiligabend und Silvester sonnabends und sonntags sowie an beiden Weihnachtstagen und Neujahr jeweils von 14- 16 Uhr.

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