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Rechts vor links gilt nicht mehr

Einmündung hinter dem Bordesholmer Rathaus Rechts vor links gilt nicht mehr

Im Bordesholmer Zentrum gilt ab sofort eine neue Vorfahrtsregelung, die mehr Verkehr auf die innerörtliche Umgehungsstraße locken soll. Am Dienstag wurden die Schilder aufgestellt und die Fahrbahn markiert.

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Die Vorfahrt vor dem Rathaus ist geändert: Autofahrer, die aus dem Zentrum kommen und zum Mühlencenter fahren wollen, müssen Verkehrsteilnehmern aus der Heinrich-Rix-Straße Vorfahrt gewähren. Die Markierungen wurden am Dienstag aufgebracht.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Radfahrer und Autofahrer aufgepasst: Die Vorfahrt an der viel befahrenen Einmündung Mühlenstraße/Heinrich-Rix-Straße im Zentrum Bordesholms kurz hinter dem Rathaus ist geändert worden. Vorrang haben seit Dienstagmittag alle Verkehrsteilnehmer, die auf der sogenannten Umgehungsstraße fahren. Autofahrer, die aus dem Zentrum kommen und in Richtung Mühlencenter wollen, müssen warten. Bislang galt die Rechts-vor-links-Regel.

 Mitarbeiter des Technischen Betriebshofs befestigten um die Mittagszeit die neuen Schilder. Eine Spezialfirma brachte eine halbkreisförmige, unterbrochene Wartelinie auf den Asphalt auf. „Wir setzen an dieser Stelle um, was im Rahmen der Zentrumsumgestaltung geplant war“, sagte Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen. Das Ziel: Der Hauptverkehr soll nicht mehr durch die Einkaufs-, sondern über die Umgehung, die Heinrich-Rix-Straße, fahren. Gleichzeitig wird die Kreuzung durch die neue Regelung entschärft.

 „Einen Unfall hat es bislang nicht gegeben“, betonte Ingwersen. Er räumte aber ein, dass es in der Vergangenheit brenzlige Situationen gegeben hat. Insbesondere dann, wenn von allen drei Seiten Autos auf die Kreuzung fuhren. „Jetzt bekommt auch die von vielen Bordesholmern kritisierte ,Nase’ einen Sinn.“ Dabei handelt sich um den in die Straße hineinragenden Grünstreifen, den besonders Schnellfahrer bislang beim Durchfahren immer mit Schwung umkurven müssen. Er dient neben den weißen Markierungen als optisches Kennzeichen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer Vorrang haben.

 Sven Ingwersen wies darauf hin, dass auf der Umgehungsstraße Tempo 30 gilt. Bei der Mühlenstraße in Richtung Einkaufsläden handelt es sich sogar um eine Tempo-20-Zone. Ob dies nach dem sechsmonatigem Umbau, der im Sommer ansteht, so bleiben wird, ist offen. „Man könnte auch einen verkehrsberuhigten Bereich mit Höchsttempo sieben Stundenkilometer einrichten.“

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