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Mit Steinen zum Glück

Bordesholm Mit Steinen zum Glück

Glück sucht jeder – und Suchenden will der Tourismusverein Bordesholmer Land jetzt mit dem „Bordesholmer Glücksstein“ und einem Stein-Pfad als Tour behilflich sein. Die Tour führt zu 16 Standorten, an denen Steine mit historischer oder emotionaler Bedeutung stehen.

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Angela Pantenius hat die Glücksteine kreiert. Es handelt sich um an der Ostsee gesammelte Kiesel, die mit einem Lindenblatt in Blattgold verziert wurden. Ronald Büssow vom Tourismusverein hat die Idee des Glück-Stein-Pfads mit Nils Lange entwickelt.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Tourismusagentur Schleswig-Holstein hat den echten Norden als „Glückswachstumsgebiet“ auserkoren. „Wir haben eine attraktive Idee mit Alleinstellungsmerkmal gesucht, mit der wir uns da einklinken können“, sagte Ronald Büssow, stellvertretender Vorsitzender des Tourismusvereins.

 Mit Pilzen, Klee und Schweinen verbinden die Menschen in der Regel Glück. „Nils Lange und ich sind darauf gekommen, dass es in der Region Bordesholm viele Steine mit einer geschichtlichen oder emotionalen Historie gibt“, so Büssow. Die 16 Standorte, die in einem Glücksstein-Pfad zusammengefasst wurde, seien besinnliche Orte, an denen ein Glücksgefühl aufkommen kann. „Wir suchten aber noch einen Clou und sind dabei auf den Bordesholmer Glücksstein gekommen.“

 Kreiert hat die Schmuckstücke die Künstlerin Angela Pantenius. Es handelt sich um Ostseekiesel, die sie am Strand gesammelt hat. In Blattgold ist ein Lindenblatt drauf gemalt. „Die Linde ist ein heiliger Baum, der positiv belegt ist“, berichtete sie. Und das Motiv hat wegen der über 700 Jahre alten Gerichtslinde einen starken Bezug zu der Region. Zudem sind die Farben des Tourismusvereinslogos „Buntes Bordesholmer Land“ (rot/blau/grün) aufgetragen. Die ersten zehn Steine werden übrigens beim Bordesholmer Lindenmarkt, der über Pfingsten auf dem Lindenplatz veranstaltet wird, am Stand des Tourismusvereins zu haben sein.

 Der Kauf eines Unikats für 20 Euro ist natürlich nicht unbedingt Voraussetzung für eine Glückstein-Tour. Er ist aber aus Sicht von Büssow eine schmucke und schöne Erinnerung. In der Psychologie spricht man aber auch von einem „Anker“ – er erinnert einen quasi beim in die Hand nehmen oder Ansehen daran, das eigene Glück selbst zu steuern. Zu den 16 Standorten, die jeweils unterschiedliche Glücks-Bedürfnisse wie Nähe, Vertrauen, Verbundenheit, Spannung, Neugier oder auch auch Entspannung oder Respekt wecken sollen, zählen unter anderem die Mühbrooker „Hungersteine“ im Einfelder See, der Gedankenturm an der Christuskirche, die Findlinge an der Freibadestelle am Bordesholmer See, die Omega-Skulptur vor der Bücherei, der Wikingerstein des Mittelaltervereins an der Vogelwiese sowie der Gedenkstein „Zum Frieden von Frankfurt 1871“ auf dem Dorfplatz im Bordesholmer Orteil Eiderstede.

 Spätestens im Herbst wird der Tourismusverein auch ein Buch mit dem Titet „Zum Glück im Bordesholmer Land“ herausgeben. Detaillierte Informationen über die einzelnen Steine und Fotos stammen von Nils Lange und Ronald Büssow.

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Frank Scheer
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