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Warten auf die Ampel

Vor sieben Jahren beantragt Warten auf die Ampel

Deutlich mehr Fahrzeuge als sonst rollen derzeit über die Landesstraße 49 – die Baustellenstaus auf der A 7 und die Erneuerung der Landesstraße 318 lassen grüßen. Am Kreuz L 49/Moorweg/Eiderhöhe in Bordesholm müssen Abbieger länger warten, Fußgänger sind froh über jede erfolgreich absolvierte Querung. Die dort seit Langem geforderte Ampel ist nicht in Sicht: Die Verkehrsaufsicht in Rendsburg sieht weiterhin Gesprächsbedarf.

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Viele Fahrer nutzen die L
49 als Ausweichstrecke, Abbieger an der unübersichtlichen Kreuzung Moorweg müssen zeitweise lange warten.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Den Antrag für den Bau der Lichtzeichenanlage hat das Amt Bordesholm vor langer Zeit gestellt. 2008 reichte die Verwaltung das Schriftstück ein, nachdem ein zunächst angedachter Kreisel aus baulichen Gründen verworfen wurde. Es folgte 2009 eine erste Verkehrszählung, die laut der Rendsburger Behörde nicht für eine Ampel ausreichte. Nachdem in den nächsten zwei Jahren das L 49-Kreuz als Unfallschwerpunkt eingestuft wurde, sollte in 2012 an dem unübersichtlichen Knotenpunkt erneut der Verkehr gezählt werden. Nachfragen unserer Zeitung Anfang 2014 brachten ans Licht, dass die Verkehrszählung schlichtweg vergessen wurde. Pikant: Eine erneute Anordnung gibt es bis heute nicht – in der Verkehrsaufsicht weiß man darüber nichts. „Von einer Verkehrszählung ist mir nichts bekannt“, erklärte Andreas Brück, seit einem Jahr Nachfolger des in Pension gegangenen Fachgruppenleiters Günter Wischnewski.

 Unterdessen drängte das Amt weiter auf eine Ampellösung. Im Frühjahr gab es einen Ortstermin mit Verkehrsaufsicht, dem Landesbetrieb Straßenbau und der Polizei. Bau- und Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen machte dabei deutlich, dass durch die Zentrumssanierung in Bordesholm inklusive der neuen Wohnbebauung erheblich mehr Verkehr nach und von Bordesholm fließt. Darüber hinaus ist auch der Fußgänger- und Radfahrerverkehr zum Gewerbegebiet Eiderhöhe kräftig gewachsen. Grund dafür ist das neue Postlagerzentrum mit Postboten auf Fahrrädern, der Kundenverkehr der Bäckerei Reesdorfer Hof, die im Gewerbegebiet wohnenden Unternehmer sowie der Einstieg in den Eidertalwanderweg.

 Sven Ingwersen will die mittlerweile siebenjährige Antragsdauer nicht kommentieren. „Wir haben auf Anforderung jetzt die angesprochenen Punkte schriftlich aufgelistet und zur Verkehrsaufsicht geschickt.“ Der Rendsburger Fachgruppenleiter räumte Versäumnisse ein und versprach für die Zukunft transparentes Handeln. „Das ist in der Vergangenheit sehr unglücklich gelaufen. Wir werden uns zügig mit dem Landesbetrieb Straßenbau zusammensetzen und den Antrag prüfen“, sagte Andreas Brück.

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