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Kein Solarpark an der Autobahn

Bovenau Kein Solarpark an der Autobahn

Der Solarpark an der A 210 auf dem Gebiet der Gemeinden Bovenau und Bredenbek ist gescheitert - zumindest vorerst. Bovenau wollte nicht auf die Bedingungen des Projektentwicklers akzeptieren. Dieser habe eigene Planungsbüros einschalten wollen, sagte Bürgermeister Jürgen Liebsch am Dienstag.

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So hätte die Solaranlage aussehen können.

Quelle: dpa

Bovenau. Die Bedingungen des Entwicklers habe die Gemeindevertretung am Vorabend abgelehnt, sagte Liebsch. Bovenau und Bredenbek hätten für das Bauleitverfahren und den damit verbundenen ökologischen Ausgleichsplan zwei Büros einschalten wollen, mit denen die Gemeinden seit langem zusammenarbeiten und zu denen sie Vertrauen haben. „Das ist im Wesentlichen für uns auch eine Vertrauensfrage. Wir hätten erwartet, dass der Projektentwickler das versteht und auch akzeptiert.“

Die Hamburger Firma habe aber abgelehnt. Sie habe den Auftrag eigenen Büros geben wollen. „Wir sind schon ziemlich enttäuscht.“ Die Verhandlungen über einen entsprechenden Vertrag seien somit gescheitert, sagte Liebsch: „Wir stellen die Gespräche ein.“

Gerriet Arndt, der Geschäftsführer des Projektentwicklers Solarwind, reagierte am Dienstag enttäuscht: „Wir bedauern das sehr, dass wir nicht zusammengekommen sind. Wir waren im Dialog. Das Gesprächsangebot stand von uns aus immer.“ Es habe unterschiedliche Vorstellungen gegeben. Die Absage der Gemeinde „müssen wir respektieren“.

Zuletzt hatte der Hamburger Projektentwickler Solarwind Mitte Juni vorgeschlagen, das an der Autobahn geplante 15 Hektar große Sonnenkraftwerk aus etwa 40000 Modulen könnte um eine Genossenschaft für Bürger ergänzt werden, die eigene Photovoltaikanlagen betreiben würden. 

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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