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Feuertreppe fehlt am Horthaus

Bovenau Feuertreppe fehlt am Horthaus

Die Gemeinde Bovenau kann das Haus für den Hort nur noch teilweise nutzen. Im Obergeschoss machten zuletzt Schulkinder Hausaufgaben. Das geht nicht mehr. Eine Feuertreppe fehlt. Nun sucht Bovenau eine Lösung. Eine Feuertreppe ins Obergeschoss oder ein Anbau sind die Alternativen. Unklar sind noch die Kosten.

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Seit drei Jahren dient das ehemalige Wohnhaus neben dem Kindergarten "Rappelkiste" als Unterkunft für den Hort.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Bovenau. Horthaus heißt das zweigeschossige neben dem Kindergarten „Rappelkiste“ bei den Bürgern. Es gehört der Gemeinde, war bis vor etwa drei Jahren als Wohnhaus vermietet, seitdem nutzt der Kindergarten es für eine Hortgruppe, 15 Schulkinder - meist von der Grundschule in Bredenbek - bekommen hier Mittagessen und werden am Nachmittag betreut, sagt Bürgermeister Jürgen Liebsch. „Eine Handvoll“ Mädchen und Jungen habe bisher im Obergeschoss ungestört Hausaufgaben gemacht.

Seit Brandschutz-Ingenieur Ernst Johannes Brandt vom Kreis Rendsburg-Eckernförde vor wenigen Wochen das Haus inspiziert hat, ist das Obergeschoss nicht mehr nutzbar. Eine Rettungstreppe fehle, bemängelte dieser bei einer Brandschau. Für die Gemeinde kam das überraschend. Bürgermeister Liebsch sagte am Dienstag: „Wir hatten keine eigene Brandschau als Gemeinde durchgeführt. Wir sahen das als Wohnhaus. Wir hatten es nicht so eingeschätzt, dass da eine Feuertreppe nötig ist.“

Nun erledigen die Schulkinder ihre Hausaufgaben im Untergeschoss, wo die Küche und der Essensraum ist, sagt Liebsch. Auf der Suche nach einer endgültigen Lösung habe die Gemeinde jetzt einen Architekten eingeschaltet. Die Gemeinde brauche das Haus für den Hort. „Wir haben eine enorme Nachfrage.“ Schon jetzt seien 24 Kinder zum kommenden Schuljahr angemeldet, aber es gebe nur Platz für 15.

Die Kosten für den Umbau des Hauses seien noch unklar. Die Gemeinde wolle kurzfristig handeln. Zum kommenden Schuljahr solle das Gebäude wieder voll nutzbar sein, sei es mit einer Brandschutztreppe nach oben oder einem Anbau.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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