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Brandruine noch nicht freigegeben

Feuerwehr Kronshagen Brandruine noch nicht freigegeben

Absperrbänder und Zäune sichern die beschlagnahmte Ruine des Kronshagener Feuerwehrgebäudes. Experten vom Landeskriminalamt suchten auch am Montag noch nach Spuren, um der Ursache für das Großfeuer auf den Grund zu kommen.

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In der ausgebrannten Fahrzeughalle der Kronshagener Feuerwehr suchen die Ermittler noch nach der Brandursache.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. „Jetzt muss auf die Ergebnisse aus dem Labor gewartet werden“, sagte Polizeisprecher Matthias Arends am Montag. Damit rechne er in den kommenden Tagen. Je nachdem wie diese ausfallen würden, entscheide sich, ob man vor Ort nach weiteren Spuren suchen müsse und noch zusätzliche Proben genommen werden müssten. Erst dann werde auch der Brandort endgültig freigegeben, damit die Abrissarbeiten und damit auch der Wiederaufbau beginnen können.

 Bei der Gemeinde Kronshagen, die den Abriss koordiniert, wartet man derzeit auf das Okay der Polizei. „Zuerst werden wir wohl Teiles des Daches abtragen, damit wir an die Fahrzeuge 'rankommen, die im rechten Teil stehen“, erklärte Bürgermeister Ingo Sander das geplante Vorgehen. Dafür würden die Tore entfernt werden. Vorher müsse ein Statiker prüfen, inwieweit das Abtragen des Daches die Statik beeinträchtige. Einfach reingehen und die Fahrzeuge leer räumen oder ’rausrollen gehe nicht, das sei zu gefährlich, so Sander.

 Die Welle der Hilfsbereitschaft für die Feuerwehr Kronshagen ist nach wie vor groß. Nicht nur von den umliegenden Wehren, auch Kronshagener würden immer wieder nachfragen, wie man helfen und unterstützen könne, sagte Wehrführer Christian Esselbach.

 Die Feuerwehr hat deshalb ein Spendenkonto bei der Kieler Volksbank (IBAN: DE85 2109 0007 0062 0313 09) eingerichtet. Mit dem Verwendungszweck „Brandschaden Feuerwehr Kronshagen“ kann dorthin gespendet werden. „Die eingehenden Spenden kommen ausschließlich der Kameradschaft der Feuerwehr zugute, wir werden damit keine Ausrüstung finanzieren“, so Esselbach. Vielmehr soll das Geld in einen Gemeinschaftsraum und auch eine Grillhütte investiert werden. „Bislang grillen wir zwischen den Autos auf dem Parkplatz“, sagte Esselbach. „Zeiten wie diese zeigen, wie wichtig Kameradschaft ist, aber auch wie gut sie funktioniert, das wollen wir auch in Zukunft pflegen.“

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Feuerwehr Kronshagen
Foto: Die Fahrzeuge im rechten Hallenteil werden erst in den nächsten Tagen geborgen, vorher muss wegen Einsturzgefahr das Dach abgetragen werden.

Zweieinhalb Wochen nach dem verheerenden Brand, der in der Nacht zum 22. Februar die Gerätehalle, die Fahrzeuge und die Ausrüstung der Kronshagenener Feuerwehr zerstört hatte, ist wieder Bewegung in die Ruine gekommen.

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