18 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Vandalismus in gepflegten Gärten

Brandstifter unterwegs Vandalismus in gepflegten Gärten

Mit Kleingärten verbindet man gepflegte Beete, blühende Sträucher und Menschen, die dort ihre Freizeit mit viel Liebe zur Natur verbringen. Dieses Vergnügen wird im Flintbeker Kleingartengelände seit Monaten getrübt: Es wird geklaut, gezündelt und zerstört – die Kleingärtner haben eine Belohnung ausgesetzt.

Voriger Artikel
Schon 100 Liter Blut gespendet
Nächster Artikel
Technischer Defekt stoppt erneut die Fahrt

Vorsitzender Hermann Boyke ist verärgert über den Vandalismus auf dem Gelände des Kleingartenvereins in Flintbek und hat eine Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgesetzt.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Der Anblick ist schrecklich. „Es ist nicht viel übergeblieben von der neuen Gartenhütte, die sich die Familie errichtet hatte“, sagt Vereinsvorsitzender Hermann Boyke und weist auf den Schutthaufen. Verkohlte Kanthölzer liegen auf einem Haufen, ein Berg von Kohleresten wartet auf Entsorgung. „Das ist Sondermüll“, erklärt Boyke. Wiederholt ist es in den vergangenen Wochen und Monaten zu Vandalismus gekommen. „Begonnen hat das Ganze mit einem Einbruch, bei dem Werkzeug entwendet wurde. Kurz danach stand diese Gartenlaube in Flammen.“

 Die Feuerwehr rückte an, um ein Übergreifen auf das benachbarte Gebäude zu verhindern. „Zu retten war allerdings nichts mehr. Dabei hatte die Familie die Parzelle erst im Juli gepachtet und sich viel Mühe mit der Errichtung des Häuschens und der Anlage einer Terrasse gegeben“, so Boyke. Die Kriminalpolizei hatte Techniker und einen Spürhund im Gepäck. „Der Hund erschnüffelte Benzin, und damit stand fest, dass es Brandstiftung war.“

 Das war im Herbst, kurz danach ging es mit der Zerstörung diverser Gartenpforten weiter. Das jüngste Ereignis der Serie: Während der Weihnachtsfeiertage wurde erneut gezündelt, eine Gartenbank wurde dabei in Brand gesetzt und die dahinterstehende Laube beschädigt. Glück im Unglück: „Wahrscheinlich lag es an der hohen Luftfeuchtigkeit, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte“, vermutet Boyke. Der Schaden wurde schnell entdeckt, denn die Familie ist zwei Mal täglich vor Ort, um ihr Federvieh zu versorgen. „Auch einige Hundehalter machen bereits regelmäßig ihre Runden hier“, weiß Boyke. Dennoch ist noch nie ein Täter erwischt worden. „Wir denken über eine Kameraüberwachung nach“, kündigte der Vereinsvorsitzende an.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3