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Buntes prangt am Bahnhof

Bredenbek Buntes prangt am Bahnhof

Bunte lokale Motive statt eintönigem grauen Beton präsentiert jetzt der Bredenbeker Bahnhalt. Die 115 Meter lange Fläche haben Bastian Kranzusch und Tobias Britz mit einem Graffiti verziert. „Das ist das größte Kunstwerk, das wir in Bredenbek haben“, sagte Bürgermeister Bartelt Brouer.

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Legal und lokal: Bastian Kranzusch (links) und Tobias Britz haben den 115 Meter langen Bahnsteig in Bredenbek mit lokalen Motven überzogen.

Quelle: Sven Janssen

Bredenbek. Der Verwaltungschef dankte den beiden Künstlern am Donnerstag für ihre Arbeit. Ob in Bredenbek oder Bovenau, überall hätte es nur positive Resonanz auf die Bilder gegeben, so Brouer. Rund 5000 Euro haben Bredenbek und Bovenau gemeinsam für das Bild investiert, das auch Sprayer künftig davon abhalten soll, die Mauern am Bahnhalt zu besprühen. „Wir bauen auf den Ehrenkodex, dass bemalte Flächen nicht angetastet werden“, so Brouer.

Ein Fall für die Polizei?

Damit das Bild auch künftig immer zu sehen ist, muss regelmäßig gemäht werden. Die flache Mauer machte es auch den beiden Künstlern schwer. „Mit gut 60 Stunden haben wir fast doppelt so lange gebraucht, wie gedacht“, sagte Kranzusch. Einmal hätte sogar die Polizei vorbeigeschaut. „Ein Zugführer hatte uns gesehen und dann die Polizei gerufen“, erzählte er. Das Missverständnis konnte aber schnell ausgeräumt werden. „Wir hatten ein offizielles Schreiben vom Amt dabei, dass alles okay ist.“

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Rendsburg, Kiel, Bovenau und Bredenbek rücken am Bredenbeker Bahnhof eng zusammen. Zwei Graffitikünstler aus Bredenbek sollen die 115 Meter lange Betonmauer des Bahnsteigs bebildern und mit ihrem Sprayeinsatz Lokalkolorit an die graue Mauer zaubern. Die Kosten für den Einsatz, rund 5000 Euro, teilen sich Bovenau und Bredenbek.

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