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Ehemalige Bank soll Bürgerzentrum werden

Bredenbek Ehemalige Bank soll Bürgerzentrum werden

Das Dorf bekommt mehr Profil. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung in Bredenbek die Umgestaltung des ehemaligen Bankgebäudes in der Kieler Straße. Es soll ein multifunktionales Zentrum für Bürger werden. Beim Umbau hofft die Gemeinde auf eine Förderung der Aktivregion Mittelholstein.

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Die Bredenbeker Filiale der VR-Bank schloss im vergangenen September. Jetzt will die Gemeinde das Gebäude zum Zentrum für Bürger umwandeln.

Quelle: Torsten Müller

Bredenbek. Für das Projekt in der Dorfmitte gegenüber der Grundschule war im vergangenen Jahr eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet worden. In einer Einwohnerversammlung trugen Bredenbeker vielfältige Zukunftsideen bei. Heinz-Dieter Gröning, Regionalmanager der Aktivregion, bündelte sie in der Sitzung am Donnerstagabend in drei Gruppen: Gleichauf lagen die Nennungen für ein Bildungszentrum mit Betreuter Grundschule sowie für ein multifunktionales Mehrgenerationenhaus. Abgeschlagen auf Platz drei landete der Wunsch nach einem Jugend- und Seniorenzentrum. Bei allen Gruppierungen gab es aber inhaltliche Überschneidungen.

 Laut Förderantrag für die Aktivregion setzt sich Bredenbek zum Ziel, den bisherigen Finanztempel in ein „innovatives gemeindliches Bildungsnetzwerk“ zu verwandeln. Das Gebäude soll in der Woche bis 16 Uhr vor allem von den derzeit 18 Kindern der Betreuten Grundschule genutzt werden; danach und an Wochenenden stehen die Räume für Gruppen mit bis zu 60 Personen der gesamte Gemeinde zur Verfügung. Auch ein Bürgerservice mit Gemeindebüro ist geplant. Dadurch bekommt die Schule, wo Bürgermeister Bartelt Brouer (SPD) derzeit noch sein Büro hat, mehr Platz. Für den Betrieb der Begegnungsstätte regte Gröning die Gründung eines Bürgervereins sowie die Benennung eines „Kümmerers“ an.

 In ihrer Sitzung am 12. April entscheidet die Aktivregion über den Förderantrag aus Bredenbek. Die Umbaukosten belaufen sich auf 62000 Euro. Von dem Geld soll für knapp 6000 Euro eine elektronische Tafel mit Beamer für PC-Präsentationen und Film-Vorführungen angeschafft werden; notwendig sind zudem Stühle und neue Bodenbeläge (insgesamt 16000 Euro). Das Dach muss besser gedämmt und im Außenbereich ein Zaun für die zu betreuenden Kinder angelegt werden. Für die Küche wird ein Backofen gewünscht. Bredenbek hofft auf eine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 27000 Euro; gut 35000 Euro müsste die Gemeinde selbst aufbringen.

 In der Sitzung gab es Kritik, dass Jugendliche zu wenig in die Planung einbezogen worden seien. Nadine Mandau (CDU), Sozialausschuss-Vorsitzende, widersprach: „Jugendliche waren eingeladen, aber nur einer kam.“ Auch Andreas Hoffmann, Ex-FWB-Mitglied, meinte: „Wo ist die Jugend heute Abend?“ Gröning vermittelte: Er sei überzeugt, dass der Bürgerverein die verschiedenen Generationen vereinen werde.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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