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Das schnelle Internet kommt

Böhnhusen Das schnelle Internet kommt

Böhnhusen/Techelsdorf/Schönhorst. Hausherrin war Birgit Nicklaus, gleichberechtigt saßen die Bürgermeister der Nachbargemeinden Schönhorst (Lothar Bischof) und Techelsdorf (Jutta Spethmann) mit am Tisch und alle strahlten am Mittwochabend gleichermaßen: Der Vertrag mit den Stadtwerken Neumünster (SWN) wurde unterzeichnet, der Breitbandversorgung für die Gemeinden steht nichts mehr im Weg.

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Die erste Unterschrift unter den Vertrag mit den Stadtwerken Neumünster kam von Bürgermeisterin Jutta Spethmann (Techelsdorf), ihr folgten Lothar Bischof (Schönhorst) und Birgit Nicklaus (Böhnhusen), bevor Dirk Sasson, Prokurist und SWN-Bereichsleiter Telekommunikation ebenfalls den Vertrag unterzeichnete.

Quelle: Sorka Eixmann

 Fast nichts, denn: „Wir benötigen für den Anschluss natürlich genügend Interessenten“, erklärte Amtsvorsteher Lothar Bischof. Genau daran zweifelt allerdings keiner. Denn eine optimale Versorgung im Bereich Internet fehlt schon lange. „Es ist ein großer Moment, mein Dank geht an alle, die dabei so toll und engagiert mitgewirkt haben“, betonte Bischof.

 Rückblick: Als die alten Oberstromleitungen durch unterirdische Mittelstromleitungen ersetzt werden sollen, schlagen die drei Gemeinden zwei Fliegen mit einer Klappe: Es werden Leerrohre verlegt, um für geplante Glasfaserkabel gerüstet zu sein. Gemeinsam mit den Nachbarn Schönhorst und Techelsdorf wird nach einem Anbieter gesucht – und fündig werden die Gemeinden, die dringend eine Versorgung mit schnellem Internet brauchen, bei den Stadtwerken Neumünster.

 Dirk Sasson, Prokurist und SWN-Bereichsleiter Telekommunikation: „Die Verbundenheit mit der ländlichen Region stammt noch aus den Stromlieferzeiten der Schleswag. Als nun der Strom in die Erde gelegt wurde und die Leerrohre dazukamen, bot sich den Gemeinden eine einmalige Gelegenheit. Wir als SWN haben uns beworben und den Zuschlag bekommen, um die Leerrohre mit Leben zu füllen.“

 Dazu muss die Quote von 50 Prozent geknackt werden. Kein Problem aus Sicht der Bürgermeister. „Die offizielle Vermarktung beginnt Anfang September, 320 Haushalte können mit Glasfaserkabel versorgt werden und 160 Haushalte müssen es machen, um den Vertrag unsererseits zu erfüllen“, erklärte Bischof. Die Glasfasertechnologie bedeute einen Quantensprung nicht nur in Sachen Geschwindigkeit im Internet, Glasfaser sorge auch für eine stabile und sichere Verbindung, so Bischof weiter.

 „Dabei stärken wir die Region und unsere Gemeinden als Wohnorte, die auch Arbeit von Zuhause möglich machen“, betonte Bischof. Böhnhusen hat einen Eigenanteil von rund 40000 Euro geleistet, Schönhorst hat sich mit 41000 Euro beteiligt und Böhnhusen bleiben nach Abzug der Fördermittel 17000 Euro zum Bezahlen. In einem Jahr sollte die Installation fertig sein, „Dann sehen Sie die SWN hier nicht mehr, denn solche Netze laufen störungsfrei“, sagt Sasson.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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