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Schülerbücherei wird erweitert

Flintbek Schülerbücherei wird erweitert

Der komplette Bestand in der Bücherei der Schule am Eiderwald in Flintbek ist ständig ausgeliehen. Das Literaturangebot wird mit einer Finanzspritze des Fördervereins nun erweitert. Büchereileiterin Andrea Frahm plant von Schülern kreativ gestaltete Büchervorstellungen für Gleichaltrige.

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Ab sofort wird beim Bilderbuchkino gesungen: Büchereileiterin Andrea Frahm mit dem von Antje Wahlen-Rabbel eigens dafür komponierten Kinderlied.

Quelle: Beate König

Flintbek. Flintbek. Für Andrea Frahm begann das Jahr 2016 mit einer Überraschung: Antje Wahlen-Rabbel aus Böhnhusen schenkte der Büchereileiterin ein selbstgeschriebenes Lied, mit dem ab sofort die Bilderbuch-Kino-Nachmittage starten sollen. Darüber hinaus stehen neue Projekte und langgehegte Wünsche auf dem Jahresprogramm der Bücherei.

 „Das Buch ist immer noch angesagt“, stellte Andrea Frahm angesichts der Ausleihzahlen in der im vergangenen Jahr mit 300 Büchern eröffneten Schülerbücherei der Schule am Eiderwald fest. Die Ausleihe wurde pro Schüler auf ein Buch zur Zeit begrenzt, denn der Vorrat ist ständig ausgegeben. Mit 200 Euro vom Förderverein der Schule wird das Literaturangebot dort erweitert.

 In der Gemeindebücherei griffen 1199 Leser (2014: 1133) im vergangenen Jahr 73783 Mal beim 13500 Medien umfassenden Bestand (2014: 12500) von Büchern, DVDs und CDs zu. Onleihe-Ausgaben wurden vornehmlich als Reiselektüre angefragt. Pläne für das neue Jahr: Der Bestand soll auf 12000 verschlankt werden. „Wir haben keinen Platz. Die Bücherei ist für 10000 Bücher konzipiert.“

 Andrea Frahm will eine neue Büchervorstell-Aktion starten, bei der junge Leser für Gleichaltrige mit kreativen Mitteln wie Improvisations-Theater oder in Dialogen neue oder noch nicht veröffentlichte Bücher vorstellen und bewerten – eine Idee, die bereits in Nordrhein-Westfalen funktioniert.

 Für Erwachsene gibt es weiterhin nur eine besondere Veranstaltung: die Candlelight-Buchvorstellung von Ehrenamtlichen. „Lesungen sollten in den laufenden Betrieb integriert werden können.“ Dafür fehlt es bislang aber an Platz. Andrea Frahm hofft auf ein über Städtebaufördermittel finanziertes Kulturzentrum, in dem die Bücherei zusammen mit der Volkshochschule zum Kommunikationszentrum werden könnte. Ein übertragbares Konzept gebe es bereits im dänischen Aarhus im Dokk 1. Dort gehören auch nicht nur Bücher und CDs, sondern auch ein Pool mit Gartengeräten, Werkzeugen oder Küchengeräten in die Ausleihe.

 Bis sich das innovative Konstrukt etabliert hat, lockt die Gemeindebücherei mit einer neu aufgebauten Abteilung mit englischer Literatur sowie einer verschwiegenen Ecke mit Aufklärungsbüchern für Jugendliche.

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