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Nordart erwartet 100 Wölfe

Kunstausstellung Nordart erwartet 100 Wölfe

Das ist Rekord: Für die diesjährige Kunstausstellung Nordart haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 4500 Künstler aus 109 Ländern beworben. Etwa 1000 Werke will die Nordart von Juni bis Oktober zeigen. Eine Jury trifft jetzt die Auswahl. Diesjähriger Länderschwerpunkt ist Israel.

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Die Vorbereitungen für die Nordart laufen. Dieter Storch arbeitet eine Skulptur für das Außengelände auf.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Büdesldorf. Es wird wieder monumental bei der Nordart. 100 gusseiserne Wölfe plant ihr Kurator Wolfgang Gramm ein. Sie gehören zu einem Werk des chinesischen Künstlers Liu Ruowang, das Wolves Coming  heißt. „Wo wir sie zeigen, kann ich noch nicht sagen.“ Gramm hat das Werk bereits bei einem seiner China-Besuche gesehen und war beeindruckt. In rund zehn Seecontainern gehen die Wölfe jetzt ab Peking auf die Reise, sagt der Nordart-Chef. „Das Schiff braucht sechs Wochen, bis es in Hamburg ankommt.“ Nach der Zollabfertigung im Hafen sollen die Plastiken in Tiefladern nach Büdelsdorf rollen. „Sie sollen im März kommen.“ Den Künstler Liu Rouwang hat die Nordart eingeladen. Eine Jury wählt die anderen Aussteller aus.

Eine Vorauswahl haben die beiden Nordart-Kuratoren Wolfgang Gramm und Inga Aru seit Dezember getroffen. Von 4500 Künstlern, die sich beworben haben, sind nun rund 1000 in der engeren Wahl, sagt Gramm. Aus dieser Gruppe soll eine achtköpfige Jury aus Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Nordart sowie Künstlern und Kunsthistorikern ab Mitte Februar in mehreren Sitzungen 250 Künstler aussuchen, die dann zur Ausstellung nach Büdelsdorf eingeladen werden. „Dann warten wir auf die verbindliche Antwort der Künstler.“

„Die Nordart ist ein Überblick über die zeitgenössische Kunst. Wir wollen Etablierte und Newcomer zeigen“: So formuliert Gramm den Anspruch. Vertreter aller Kontinente sollen ihre Skulpturen, Bilder, Installationen, Fotografien und Videos zeigen. „Auch aus Australien sind Bewerbungen da.“

Aus ihrem diesjährigen Länderschwerpunkt Israel will die Ausstellung gut 30 Künstler präsentieren. Gramm: „Im Prinzip wissen wir schon, was wir zeigen wollen. Wir haben im Dezember Ateliers und Museen in Jerusalem, Tel Aviv und Jaffa besucht.“

Die Nordart gilt als „Documenta des Nordens“ und verteilt sich auf die insgesamt 22000 Quadratmeter großen Hallen der ehemaligen Carlshütte, einen benachbarten Skulpturenpark von 80000 Quadratmetern sowie Plätze und Straßen in der Rendsburger Nachbarstadt Büdelsdorf. Vor der Ausstellung treffen sich im Mai rund 20 Künstler aus aller Welt und arbeiten an Skulpturen, Bildern und Installationen, die sie dann bei der 18. Nordart zeigen. Die Ausstellung öffnet am 4. Juni. Im vergangenen Jahr seinen rund 70000 Besucher gekommen, darunter Hamburger und Dänen, sagen die Veranstalter.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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