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DLRG: Dickes Lob für Ausbildung

Ferienschwimmschule in Büdelsdorf DLRG: Dickes Lob für Ausbildung

Die Ferienschwimmschule der Freibad Büdelsdorf GmbH, die in Kooperation mit der DLRG angeboten wird, ist auch im zwölften Jahr ihres Bestehens eine Erfolgsgeschichte. Waren es beim Start der Aktion 2004 mal gerade 70 Kinder und Jugendliche, die im Naturerlebnisbad das Schwimmen erlernt oder ihre Schwimmfähigkeit verbessert haben, so sind es in der sechswöchigen Schulung mittlerweile 280 Teilnehmer. In diesen Ferien haben sich 250 Mädchen und Jungen angemeldet.

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Leonore Langner erklärt den Sieben- bis Zwölfjährigen den richtigen Beinschlag beim Kraulen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Büdelsdorf.  „Die Hälfte der Teilnehmer kann nicht schwimmen, bevor sie zu uns kommt“, berichtet Leonore Langner. Die 24-jährigen Lehramtsstudentin im sechsten Semester, die seit dem zwölften Lebensjahr Rettungsschwimmerin ist, hat mit dem Abiturienten Moritz Wiemer (19) die Gesamtleitung. Dem Schulungsteam gehören 20 Rettungsschwimmer an.

 In sechs Abschnitten vormittags über jeweils eine Woche verfolgen die Ausbilder mehrere Ziele. „Wassergewöhnung, Vertrautheit und Gewandtheit sind die Basis dafür, Kindern das Schwimmen beizubringen oder die vorhandene Leistung zu verbessern“, so Langner. Aber sie betont auch: „Wer die Leistung für eine Prüfung nicht vollständig erfüllt, erhält auch keine Urkunde. Wir machen keine Zugeständnisse.“

 Für das Abzeichen Seepferdchen bei den Anfängern muss beispielsweise ein Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser geholt werden. Ein Sprung aus drei Metern Höhe, 50 Meter Transportschwimmen und einen Tauchring aus zwei Metern Wassertiefe an die Oberfläche befördern sind die Bedingung für Gold. Baderegeln werden allen Teilnehmern vermittelt.

 Jule Marie Dohrau kämpft sich über die 400-Meter-Strecke. Leonore Langner feuert die Krummwischerin an. Die Neunjährige schlägt sechs Minuten vor dem Zeitlimit an. Sie hat das silberne Abzeichen geschafft, ihr Bruder Rasmus (11) das goldene. „Die Schule macht echt Spaß. Außerdem möchte ich, dass meine Eltern mir das Baden im Einfelder See erlauben“, so Jule Marie.

 Ein dickes Lob kommt von Thies Wolfhagen. „In dieser Größenordnung ist die Ausbildung einzigartig im Land. Die Ausbilder leisten einen großartigen Beitrag fürs Schwimmen“, sagte der Geschäftsführer des DLRG-Landesverbandes. Bundesweite Erhebungen hätten ergeben, dass die Hälfte der Schüler in vierten Klassen nicht schwimmen kann.

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